Tierschützer empört nach Pudel-Tod bei 'Wetten, dass..?'

Sie fordern Verbot für Hunde im TV

Der tragische Tod von Pudel Monarch, 4, bei der “Wetten, dass..?“-Premiere von Markus Lanz, 43, ruft nun die Tierschützer auf den Plan. Sie fordern ein Verbot für Tiere im Fernsehen.

Der Toypudel, der sich beim Herunterspringen von der Bank unglücklich den Kopf gestoßen hatte und kurz darauf verstarb, zieht die ganze Aufmerksamkeit auf sich. Tierschützer sind empört über den Vorfall. So erklärt Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes:

“Der Tod des Pudels ist einmal mehr ein Beweis, dass Tiere nicht auf die Bühne gehören.“

Seiner Meinung nach hätte die Wette, bei der Kandidatin Monika Thaler aus 22 Hunderassen, vier von fünf blind anhand von Fellbüscheln erfühlen musste, auch ohne Tiere im Studio funktioniert. Die Bedingungen wie das Massenpublikum, das grelle Licht und der hohe Geräuschpegel seien keine Umgebung für Tiere.

Jedoch erklärte das ZDF in einer Erklärung: “Monarch war ein Ausstellungshund, insofern solche Belastungen (viele Menschen, Scheinwerfer etc.) gewöhnt.“

Diese Tatsache hilft der Besitzerin des kleinen Monarch jedoch auch nicht bei ihrer Trauer um ihren süßen Wegbegleiter. Jedoch macht sie dem ZDF keine Vorwürfe und bezeichnet den Vorfall ebenfalls als einen unglücklichen Unfall, wie die “Bild“ berichtet.