Barack Obama: Präsident der Herzen

Hollywood hat ihn schon gewählt

Barack Obama ist der Präsident der amerikanischen Herzen. Hollywood hat ihn bereits gewählt. Wenn es nach den Stars geht, steht Bushs Nachfolger schon fest.

Der Weg ins Weiße Haus ist steinig. Und gerade jetzt, in der heißen und entscheidenden Phase des US-Präsident­schaftswahlkampfs, können die Kandidaten jede Hilfe gebrauchen. Wenn es nach Superstars von Barbara Streisand bis Will Smith, von Alicia Keys bis Jon Bon Jovi geht, steht bereits fest, wer nach der Wahl am 4. November das Oval Office bezieht: Die momentan berühmtesten Wahlhelfer der Welt unterstützen Barack Obama, 47, Senator aus dem Bundesstaat Illinois – einen Politiker, der, so George Clooney, „die Aura eines Rockstars“ hat und nicht nur in den USA wie ein Messias gefeiert wird. Clooney oder Jon Bon Jovi haben schon Spendengalas veranstaltet, um den Wahlkampf „ihres“ Kandidaten tatkräftig mitzufinanzieren.

Das politisch engagierte Hollywood erhebt die Stimme. Obama  besitze „die Integrität und Inspiration, uns zu vereinen“, schrieb Tom Hanks auf seiner MySpace-Seite, Bruce Spring­steen weiß: „Er hat die Tiefe, die Nachdenklichkeit und die Kraft, unser nächster Präsident zu sein.“ Auffällig viele junge Stars wie Scarlett Johansson, Ben Affleck und seine Frau Jennifer Garner, Anne Hathaway und Nicole Richie stärken dem Demokraten mit offenen Sympathiekundgebungen den Rücken.
Ganz im Gegensatz zu Obamas Konkurrent. John McCain, 72, der Repu­blikaner aus Arizona, wird eher von Stars seiner Genera­tion unterstützt – von Jon Voight, Michael Douglas oder Harrison Ford. Ist die Zeit der alten Männer in den USA zu Ende? Matt
Damon ist sich sicher: „Obama ist die Zukunft Amerikas!“

Eric Stahl