Brad Pitt: Stress in Berlin

Dicke Luft zwischen Brangelina

Brad Pitt hat Stress in Berlin - Seine Ehefrau Angelina Jolie lässt den Schauspieler in Deutschland nicht aus den Augen. Etwa, um ihre Beziehung zu retten?

Nur einmal hat sie sich kurz hinausgetraut, um frische Luft zu schnappen.  Das heißt: Wenn sie es denn überhaupt war. Keiner der etwa 20 Fotografen, die seit Tagen die Gründerzeit-Villa am Berliner Wannsee observieren, kann mit Sicherheit sagen, ob es sich bei der Frau im Bademantel auf der Terrasse wirklich um Angelina Jolie, 33, handelte.

Viel zu schnell war sie wieder in das 20-Zimmer-Anwesen gehuscht, das eigens für die Familie aus Hollywood wie die Goldreserven in Fort Knox abgeriegelt wird. Mit blickdichten Planen, Bewegungsmeldern, Kameras, Flutlicht und 14 Sicherheitsmännern, die jeden Neugierigen mit ihrer Berliner Schnauze in die Flucht bellen. Die Nachbarn in dem sonst eher beschaulichen Stadtviertel schimpfen schon jetzt genervt vom „absoluten Irrsinn“. Und sie werden noch mehr zu meckern haben.

Drei Monate soll der Wahnsinn am Wannsee andauern. So lange, bis Brad Pitt, 44, den Kriegsfilm „Inglorious Bastards“ unter der Regie von Quentin Tarantino abgedreht hat. Mit einem schwarzen VW „Touareg“ rollte er bisher als Einziger ein paar Mal aus der Einfahrt. Im Stadtteil Charlottenburg besuchte Brad einen Orthopäden, in Mitte feierte er beim Italiener „Al Contadino – Sotto Le Stelle“ mit seinen Co-Darstellern bei Dorade, Pasta und reichlich Vino bis halb zwei Uhr morgens. „Es war ein superschöner Abend“, schwärmte Wirt Mimma Bianco später.

Weniger schön scheint der Berlin-Trip tatsächlich nur für eine Person zu sein. Aber warum nur nimmt Angelina alle Strapazen und das Versteckspiel auf sich? Dabei hätte sie doch in Ruhe mit ihren im Juli geborenen Zwillingen und den anderen vier Kindern in ihrem Haus in der Provence bleiben können. Versteckt hinter Weinbergen, halbwegs sicher vor den Objektiven der Paparazzi. Erst vor sechs Wochen war sie mit Brad und den Kindern dort eingezogen. So war es nach der Geburt der Zwillinge ja eigentlich auch von ihr geplant. Schließlich haben Brad und Angelina zuvor schon größere Entfernungen als Berlin–Nizza gemeistert. Pendeln wäre für Privatjetflieger Brad im Grunde kein Problem gewesen. Doch offenbar wollte Angelina ihren Freund gerade jetzt besser nicht zu lange aus den Augen lassen. Insider vermuten, dass die Beziehung am „seidenen Faden“ hängt. Bleibt zu hoffen, dass die Luft in Berlin nicht doch noch zu dick wird.

Dennis Kayser