Xavier Naidoo und Kool Savas wehren sich gegen Vorwürfe

Die Linksjugend 'Solid' wirft dem Duo Volksverhetzung vor

Die Linksjugend "Solid" hatte Anzeige gegen Xavier Naidoo, 40, und Kool Savas, 37, wegen Volksverhetzung erstattet. Nun wehrt sich das Duo in einer gemeinsamen Stellungnahme auf der Homepage des Musik-Projektes gegen die Vorwürfe.

Der Rapper Savas erklärte heute, 15. November: "Ich möchte klar stellen, dass es nie die Absicht unseres Liedes war, Homosexualität und Pädophilie gleichzusetzen, oder zur Gewalt gegen Menschen aufzurufen. Ich hatte auch nie den Eindruck, dass die Textzeilen von Xavier falsch verstanden werden könnten. Unsere Absicht war nie eine negative."

In dem Liedtext zum Hidden Track (dt. versteckter Titel) "Wo sind" hatten Sätze wie "Ich bin nur traurig und nicht wütend. Trotzdem würde ich euch töten" oder "Wo sind unsere Helfer, unsere starken Männer, wo sind unsere Führer, wo sind sie jetzt?" für Aufruhr bei den Linkspolitikern gesorgt.

Der "The Voice"-Juror beteuert: "Natürlich gilt der Ruf im Refrain unter anderem unseren aktuellen Führern, Politikern und Verantwortlichen in Medien, Polizei, Verfassungs- und sogar Staatsschutz. Es ist mir unverständlich, wie man das falsch interpretieren kann."

Xavier bestätigt wie Savas, dass er nichts gegen Schwule hat: "Ich stehe, seit ich denken kann, mit der katholischen Kirche auf Kriegsfuß, weil sie Schwule, Lesben und Transsexuelle nicht respektiert und akzeptiert. Diese Haltung ist völlig inakzeptabel, und wer gegen diese Menschen Verachtung und Hass aufbringt, der hat Jesus nicht verstanden."