OK! traf Angelina Jolie in New York

Ihr Lächeln könnte nicht seliger sein

OK! traf Angelina Jolie in New York. Souverän und cool gab sich die Schauspielerin am Wochenende in einem Luxushotel und stellte klar: Ihre Familie spielt definitiv die Hauptrolle in ihrem Leben.

Einen kurzen Moment lang meint man Kindergeschrei zu hören. Doch die Wände des „The Waldorf-Astoria“ in New York sind wohl zu gut isoliert, als dass der Lärm eines halben Dutzends aufgekratzter Sprösslinge nach ­außen dringen könnte.

„Es wundert mich, dass wir sie nicht ­hören“, sagt Angelina Jolie, 33, über ihren Nachwuchs, „denn sie haben gerade den kompletten Flur über uns zum Spielplatz erklärt.“ Sie strahlt über das ganze Gesicht, wenn sie über ihre Familie spricht. Was sie am Wochenende der „Changeling“-Filmpremiere gern, oft und ungefragt tat. Die ersten Auftritte nach der Geburt ihrer Zwillinge absolvierte Angelina mit lässiger Souveränität. „Keine privaten Fragen!“, befiehlt Angelinas Management, bevor die Schauspielerin nach ein paar Pressekonferenzen zum einzigen persönlichen Interview des Wochenendes erscheint.

Leicht verspätet – weil sie die öffentlichen Zugänge des Hotels wegen lauernder Fotografen meiden musste und der Zugang nur per Geheimtunnel aus einem Nebengebäude möglich war. Aber sobald Angelina Platz zum Gespräch Platz ­genommen hat, verfliegen sofort alle ­Gedanken an Star-Allüren.

Sie trägt einem cremefarbenen Hosen­anzug von Ralph Lauren, der wie ange­gossen sitzt, und lächelt. Vom Stress der letzen Wochen keine Spur. Ihre Augen leuchten, ihre Haut wirkt rosig und frisch. Einen Aufpasser hat sie beim Gespräch mit OK! nicht nötig. Sie signalisiert durch stolze, selbstbewusste Körpersprache, dass sie blöde Fragen selbst abschmettern kann. Doch wann immer es um ihr Familienleben geht, kann Angelina gar nicht anders, als ihr Herz auf der Zunge zu tragen. Gefasst spricht sie über den Abschied von ihrer verstorbenen Mutter, deren Spitzname „Marshmellow“ war, weil sie so sanft gewesen sei. Aber als sie dann beschreibt, wie sie nach emotional aufwühlenden Drehtagen (in „Changeling“ spielt sie eine Mutter, deren Sohn entführt wird) nach Hause kam und in den Armen ihrer Kinder neue Kraft fand, dann glaubt man ihr wirklich: Familie ­bedeutet alles für sie.

Roland Huschke

Das vollständige Interview mit Angelina lesen Sie in einer der kommenden OK!-Ausgaben.