'The Voice of Germany'-Harte Vorwürfe von Ex-Kandidat Jesper

Knebelverträge - Er fordert: 'Lasst mich frei'

Er gehörte zu den Favoriten der diesjährigen Staffel von "The Voice of Germany": Jesper Jürgens, 25, überzeugte mit einer außergewöhnlichen Stimme und einem natürlichen Auftreten. Zum Sieg hat es trotzdem nicht gereicht. Nun rechnet er mit der Talent-Show ab.

In einem knapp fünfminütigen Video, das er auf seiner Facebook-Seite und Youtube postete, macht er auf die vermeintlichen Missstände des Casting-Formats aufmerksam. Es gäbe Knebelverträge und Hungerlöhne, so der Vorwurf des Hamburgers.

Mit dem 58-seitigen Vertrag wedelt er in die Kamera und erklärt: "Diesen Vertrag hätte ich mir besser durchlesen sollen, das weiß ich jetzt. Dank dieses Vertrages - obwohl ich ausgeschieden bin - ist der Zirkus nicht vorbei: Universal kann mich jahrelang an sich fesseln, wenn sie es nur wollen. Und viele Signale sprechen dafür, dass sie genau das wollen."

Dass er mit der Unterschrift und der Teilnahme an der Show praktisch jegliche Rechte - auch an seinen eigenen Songs - abtrat, war ihm im Vorfeld nicht klar. Unter dem Aufruf "Lasst mich frei" fordert er die Macher nun dazu auf, ihn von seinem Vertrag zu lösen.