Amy Winehouse - Todesursache wird neu untersucht

Das Urteil der Pathologin wird angezweifelt

Amy Winehouse starb mit gerade mal 27 Jahren an einer Alkoholvergiftung. Dies ist das Ergebnis der Obduktion, die von Gerichtsmedizinerin Suzanne Greenaway durchgeführt wurde. Doch nun wird der Fall noch einmal aufgerollt. Der Grund: die mangelnde Qualifikation der Pathologin.

Wie die Verwaltungsbehörde im Londoner Stadtteil Camden mitteilte, wird es zu den Todesumständen der Sängerin eine neue Untersuchung geben.

Greenaway, die im Oktober 2011 eine Alkoholvergiftung als Todesursache erkannt haben will, trat nur einem Monat nach dem Ergenbis von ihrem Amt zurück, nachdem die Behörden Zweifel an ihrer beruflichen Qualifikation angemeldet hatten.

Wie sich herausstellte, hatte sie die vorausgesetzten fünf Jahre Berufserfahrung in der Rechtsmedizin nicht nachweisen können. Stattdessen wurde sie frühzeitig von ihrem Ehemann, dem Gerichtsmediziner Andrew Reid, auf den Posten berufen.

Am 8. Januar wird es in der Gerichtsmedizin des Stadtteils St. Pancras eine erneute Anhörung zu Winehouses Tod geben. 

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