'The Voice' Jesper Jürgens – Raus aus 'Universal'-Vertrag

Der ehemalige Casting-Show-Kandidat bemängelte die Zustände in der Branche

Der ehemalige "The Voice of Germany"-Kandidat Jesper Jürgens, wohl einer der Favoriten der diesjährigen Show, sorgte vor Kurzem für ziemlich viel Aufruhe in der Musik-Branche. Mittels eines Youtube-Videos prangerte der 25-Jährige die Zustände der Castingshow an. Nach dem Motto "Lasst mich frei!" wollte der Hamburger aus dem Knebel-Plattenvertrag (58 Seiten!) von "Universal" raus, den er zu Beginn der Dreharbeiten unterschreiben musste. 

Auf Facebook verkündete er nun folgende frohe Botschaft: "Am 11.1. ist Stichtag. Stichtag? Das Stichwort für Freiheit, Baby!" Das bedeutet soviel, dass die Plattenfirma ihn von diesem Tag an offiziell "entlassen" wird.

In seinem Video wetterte Jesper ordentlich gegen Branche, "The Voice" und die großen Plattenfirmen. Denn obwohl er die Show vorzeitig verlassen musste, war er vertraglich an die Plattenfirma gebunden, was unter anderem bedeuten kann, dass diese jahrelang von dem Künstler und seinen Liedern schöpfen kann, ohne dass dieser das Recht hat eine "richtige" Karriere zu starten.

Nun ist das Verfahren doch schneller vom Tisch als erwartet und Jesper konnte sich seinen letzten Kommentar, verständlicherweise, nicht verkneifen: "PS: Oh, ganz vergessen: Vielen Dank Universal, ging ja wirklich ganz einfach! Mensch, Mensch, ich und mein Misstrauen."

Ab Montag, 24.12., wird das "Lasst mich frei!"-Video nicht mehr bei Youtube zu sehen sein, denn Jürgens muss es entfernen; eine Bedingung von "Universal" für seine Freilassung ...