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Absage belustigt Twitter-User -'Bachelor' auf Xing gecastet

E-Mail-Verkehr zwischen Produktionsfirma und Wunschkandidat

Jan Kralitschka ist der neue Das Anschreiben der Produktionsfirma, das auf Twitter kursiert Die wortgewandte Absage von Arne Scheschonk

Seit vergangenem Mittwoch vergibt der "Bachelor" auf RTL wieder Rosen an seine Herzensdamen - und während Jan Kralitschka, 36, schon in so manches Fettnäpfchen getappt ist und die Frauen mit fehlenden Schlüpfern oder Karrieren in der Erotikbranche von sich reden machen, amüsiert sich die Internetgemeinde derzeit über die wortgewandte Absage eines anderen RTL-Wunschkandidaten.

Wurde Kralitschka auf dem Business-Netzwerk Xing gecastet? Zumindest schrieb RTL einem potentiellen Kandidaten eine Anfrage auf der Plattform. 

Der E-Mail-Verkehr zwischen RTL und einem gewissen "Dr. Arne Scheschonk" bringt derzeit die Twitter-Community zum Schmunzeln.

Wenn man den via Twitter verbreiteten Screenshots der Mails Glauben schenkt, wurde Scheschonk von der "Bachelor"-Produktionsfirma die Rolle als Rosenkavalier in der neuen Staffel angeboten. Dieser allerdings reagierte für den Sender alles andere als wunschgemäß - und nahm die Kuppelshow stattdessen ordentlich aufs Korn.

In der Anfrage wird Scheschonk gefragt, ob er "denn zufällig Single" sei und "sich des Weiteren vorstellen" könnte, "auf diesem Wege seine Traumfrau zu finden"? Aufgrund seines "sympathischen Fotos" und seiner "interessanten Tätigkeit" sei man auf sein Profil aufmerksam geworden.

Dieser lässt in seiner Antwort wenig Begeisterung, dafür umso mehr Sarkasmus durchblicken. 

"Es ist natürlich eine große Verlockung, 25 verzweifelte Frauen kennenzulernen, die für etwas Trinkgeld und Sendezeit bereit sind, so ziemlich alles zu tun", schreibt er.

Und ergänzt: "Dauerhafter Ruhm, Ehre und öffentliche Wertschätzung gehen mit der Mattscheibenpräsenz als Castingteilnehmer auf RTL ja quasi Hand-in-Hand. Ich male mir bereits jetzt meine Anschlusskarriere als Alleinunterhalter am Ballermann, Moderator bei 9Live und später dann, im Alter, als Eintänzer auf der MS Europa aus."

Weiter heißt es in dem humorvollen, messerscharfen Schreiben: "Im Übrigen sei Ihnen und den Formatschöpfern an dieser Stelle dazu gratuliert, so exotische und fast schon verloren geglaubte Vermählungsrituale in so liebevoller Art und Weise wieder mit Leben zu erfüllen und damit 50 Jahre überflüssiger Emanzipationsgeschichte endlich ein Ende zu setzen."

Abschließend scherzt der Wunschkandidat: "Ich melde mich dann umgehend bei Ihnen - ganz bestimmt."