Nach Playback-Drama - Sarah Connor verteidigt Beyoncé

Die deutsche Leidensgenossin: 'Sie stand mächtig unter Druck'

Beide haben bei der Nationalhymne vor einem Millionen-Publikum gepatzt: Nachdem Beyoncé, 31, diese Woche bei Barack Obamas Präsidentenvereidigung mit ihrer Playback-Version der US-Hymne für Wirbel sorgte, meldet sich nun ihre deutsche Kollegin Sarah Connor, 32, zu Wort. 

Die 32-Jährige erklärt, den Druck, der auf der Chartstürmerin lastet, nachvollziehen zu können:

"Das ist natürlich ärgerlich für Beyoncé, dass das jetzt rausgekommen ist. [...] sie stand mächtig unter Druck. Gerade für die Amerikaner ist die Nationalhymne ja das Allerheiligste", so Connor in der 'Süddeutschen Zeitung'.

Sie selbst würde nie wieder die Hymne singen, nachdem ihr 2005 vor dem Eröffnungsspiel der Allianz Arena ein Textpatzer unterlief, der sie tagelang zum Gespött in den Medien machte. Damals sang sie fälschlicherweise "Brüh im Lichte" statt "Blüh im Glanze".

"Es ist halt passiert. Das Leben geht weiter, man muss auch über sich selber lachen können", nimmt sie den Fehler locker. Heute reagiere sie auf Angebote, noch einmal die Hymne zu singen, jedoch ablehnend. "Das Angebot hatte ich schon einige Male. Ich habe immer lachend abgelehnt."

Playback würde für Connor allerdings niemals in Frage kommen. "Ich bin keine Tänzerin, ich bin Sängerin, und wenn die Leute auf mein Konzert kommen, dann sollen die mich singen hören."