So reagiert 'Wetten, dass..?' auf 'NY Times' Lästerattacke

Das ZDF bleibt bei seinem Konzept...

Spätestens nach der Kritik der "New York Times", eine amerikanische renommierte Nachrichtenzeitung, an "Wetten, dass..?" wurde deutlich, wie langweilig unsere kultigste Fernsehsendung sogar im Ausland ankommt. Promis, wie Tom Hanks, machten sich bereits lustig und auch deutsche Medien empfinden die Show um die Wetten als altmodisch. Jetzt äußerte sich ZDF zu der Kritik aus dem Ausland.

"All dies belegt doch nur, was wir ohnehin alle wissen", erklärte ein Sprecher des Senders heute, 1.2., in Mainz. Die "Times" beschrieb die Wetten als "blöde deutsche Tricks, die sich im Fernsehen abgenutzt haben".  

Doch das hat offensichtlich einen Grund, denn "'Wetten, dass..?' ist Kult, und Kult wäre nicht Kult, wenn sich das Produkt im Laufe der Jahre so stark verändert hätte, dass es seine Ursprünge nicht mehr erkennen ließe", so der Sprecher weiter. 

Laut der Einschaltquoten, die sich immerhin auf rund zehn Millionen Zuschauer belaufen, ist es also nicht wichtig, wie "langweilig" unsere urigste Sendung im Ausland ankommt?

Selbst die Vorwürfe, die Sendung arbeite mit Schleichwerbung, ließ das Image der Show abermals sinken.

Ob die herbe Kritik gerechtfertigt ist, ist eine Frage, doch ob sich etwas an dem Konzept von "Wetten, dass..?", moderiert von Markus Lanz, 43, ändern muss, steht wohl außer Frage…