Lady Gaga vor Gericht - Ex-Assistentin klagt an

Sie musste mit der Pop-Diva in einem Bett schlafen

Lady Gaga, 26, gilt nicht umsonst als DIE Exzentrikern schlechthin. Ihre divenhafte Art bestätigte nun auch ihre ehemalige Assistentin Jennifer O'Neill, 42, und verklagt die Sängerin.

Von 2009 bis 2011 hat die 42-Jährige für die Künstlerin gearbeitet. Dabei soll sie rund 7.168 unbezahlte Überstunden gemacht haben, und fordert nun von der Pop-Ikone 393.000 US-Dollar (knapp 291.000 Euro) plus die Summe ihres bisher nicht bezahlten Arbeitsstunden.

Weiter führte Jennifer aus, dass sie während der "Monster Ball Tour“ im Jahr 2010 24 Stunden am Tag sieben Tage die Woche arbeiten und für ihre Chefin zur Verfügung stehen musste.

So erklärt sie: "Ich hatte keine Privatsphäre, keine Möglichkeit, mit meiner Familie oder meinen Freunden zu sprechen, keine Möglichkeit, Sex zu haben, wenn ich wollte. Ich hatte keine Möglichkeit, irgendetwas zu tun.“

Zudem hätte sie auf Tour kein eigenes Hotelzimmer gehabt und musste mit der Diva in einem Bett schlafen.

Gaga rastete während der Verhandlung aus und beschimpfe O'Neill unter anderem als “verf***te Kanalratte, die mich für Geld verklagt, welches sie nicht verdient hat."

Die Musikerin zeigte sich dafür mitfühlend mit ihren anderen Angestellten und erklärte: "Ich werde das gesamte Geld, das sie von mir will, meinen anderen Angestellten zukommen lassen, die hart für mich arbeiten und es somit auch verdient haben."

So will sie von dem Geld die Brustkrebs-Operation einer anderen Mitarbeiterin bezahlen und sich damit scheinbar wieder ins rechte Licht rücken.

Und überraschenderweise ist ihre Ex-Angestellte nicht irgendeine Person, sondern vielmehr eine Freundin, die sie schon vorher kannte. So erklärt die Sängerin selbst auf Twitter: "Meine 'ehemalige Assistentin‘ ist in Wahrheit meine beste Freundin aus New York, seit ich 19 war‘. Das tut ziemlich weh.“