Christoph Waltz sorgt für Empörung mit Jesus-Parodie

Als Sohn Gottes predigt er Rache statt Vergebung

Oscar-Preisträger Christoph Waltz, 56, hat schon einige Rollen gespielt und erhielt für seine Darstellungen bisher hauptsächlich Lob und Anerkennung. Mit seiner neuesten Performance - einer Jesus-Parodie - sorgte der Österreicher jetzt allerdings für jede Menge Aufregung. 

Als erster deutschsprachiger Schauspieler moderierte er am vergangenen Wochenende die US-Comedy-Show "Saturday Night Live".

In einem fiktiven Trailer zu einem in Anlehnung an den Tarantino-Film "Django Unchained" adaptierten Film mimt Waltz Jesus, der ganz nach dem Motto "Rache statt Vergebung" Vergeltung an den Römern übt. Unter dem Titel "Djesus Uncrossed" greift er dabei zu Samuraischwert und Maschinenpistole. Und erntet damit bei seinem Publikum gleichermaßen Lacher als auch Empörung.

Während die US-Presse die Parodie großartig findet, sind christliche Verbände bestürzt. Sogar Kollege Todd Starnes, Gastgeber der Radio-Show "Fox News and Commentary" bekundet in einem Kommentar seine Bedenken, ob NBC – der Sender, der "Saturday Night Live" ausstrahlt – etwas gegen Christen hat:

"Ich finde es interessant, dass gerade das Christentum verhöhnt und ins Lächerliche gezogen wird. Warum zeigen die Macher von NBC nicht wöchentliche Parodien über den Islam oder den Propheten Mohammed?"

Für alle, die sich selbst eine Meinung machen wollen, hier der Clip in voller Länge: