Heino VS. Die Toten Hosen – Streit um gecoverte Songs

Die Rock-Band sieht den Schlagerstar als Aushängeschild für 'Hässlichkeit'

Erfolg zieht oftmals auch viele Kritiker heran. Das ist aktuell Heino, 74, widerfahren. Der Volksmusik-Star wechselte für sein neues Album "Mit freundlichen Grüßen" das Metier und stürmte mit gecoverten Songs, von Peter Fox, Die Ärzte oder Die Toten Hosen, die Charts. Doch Letztere finden den Überflieger so gar nicht toll und ließen ihrer Meinung einfach mal freien Lauf.

Im SWR plauderte Hosen-Frontmann Campino, 50, über den neuen Chartstürmer: "Ich find' das schon komisch, wie vor allen Dingen das Feuilleton dermaßen unkritisch diese Platte bejubelt und dabei vergisst, dass dieser Mann 30 Jahre lang das Aushängeschild der deutschen Hässlichkeit war."

Das lässt Heino natürlich nicht auf sich sitzen und konterte zurück. Sie sollen sich mal nicht so anstellen, außerdem müssten Campino und Co. erst einmal in sein Alter kommen. 

„Ich habe 50 Millionen Platten verkauft. Das werden auch die Toten Hosen nicht mehr schaffen in ihrem Leben. Da müssten sie 2000 Jahre alt werden,“ so Heino am Mittwoch in München bei der "Münchner Sommernachtstraum" Pressekonferenz. 

Dort wird der Neu-Rocker am 27. Juli neben Stars, wie Nena und Scooter auf der Bühne stehen und mehr als nur die zwölf Songs seines neuen Albums performen.