Guy Ritchie kämpft verzweifelt

Aus Liebe wurde Hass

Guy Ritchie kämpft verzweifelt - lange hielt er sich zurück. Jetzt setzt er alles daran, dass die Kinder bei ihm bleiben dürfen. Und im Kampf um die Kinder ist ihm jedes Mittel recht.

Er holt zum Gegenschlag aus. Dabei sah es lange nicht gut aus für Guy
Ritchie, 40, im Scheidungskrieg mit Madonna, 50. Die Pop-Ikone heuerte Fiona Shakleton an, die bissigste Scheidungsanwältin Großbritanniens, und wähnte sich in Sicherheit. Sie spielte sogar schon ihren Trumpf aus: ihr Vermögen. Bestach Guy mit Geld, damit er auf das Aufenthaltsbestimmungsrecht für die Kinder verzichtet (OK! berichtete). Der Grund: Madon­na möchte das alleinige Sorgerecht, um mit den Kindern in die Staaten ziehen zu können. Weit weg von Guy – und direkt in die Arme von US-Baseball-Star Alex Rodriguez, 33, der sich bereits eine Wohnung in der Nachbarschaft ihres New Yorker Apartments gesucht hat.

Doch Guy schaltet jetzt Spitzenanwalt Stephen Cobb ein. Er ist auf internationale Scheidungen spezialisiert und auf den Fall, dass ein Elternteil mit den gemeinsamen Kindern das Land verlassen will. Von solchen Anwälten gibt es nur eine Handvoll, und Cobb ist der beste. Mit seiner Hilfe will der Regisseur Sohn Rocco, 8, und Adoptivkind David, 3, zurück nach England holen. Tochter Lourdes, 12, will bei ihrer Mutter und ihrem leiblichen Vater Carlos Leon in New York bleiben.

„Guy ist ein guter Vater. Er will kein Geld, er will die Kinder“, weiß ein Insider. Ein Sieg über Madonna würde ihm außerdem seine Ehre zurückgeben. Unterstützt wird Guy von Kelly Reilly, 31. Sie soll für ihn nicht nur in seinem neuen Film „Sherlock Holmes“ die Hauptrolle spielen.

Meike Rhoden