Karl Lagerfeld vergibt Mitmenschen nicht

Er sinnt viel lieber auf Rache

Der bizarre Karl Lagerfeld, 79, hat der "Gala" jetzt ein genauso bizarres Interview gegeben. Er verriet, wie er die "Chanel"-Werbung mit Brad Pitt findet, wer in seinem Laden das Sagen hat und wie er mit Menschen umgeht, die ihn hintergehen.

Die Werbung für "Chanel No 5" findet Karl Lagerfeld relativ schlecht gelungen: "Auf dem Foto sieht er ungepflegt und ein bisschen schlampig aus. Ich finde ihn gut, deshalb stört mich das nicht. Was ich dagegen nicht so toll finde, ist, dass er in den Werbeclips für Chanel No 5 so prätentiös spricht, als würde er Verse von Shakespeare rezitieren. Das war nicht nötig."

Der Modezar ist auch offen und ehrlich, was seinen Herrschzwang angeht: "Meine Meinung ist die allgemeine Meinung. Schön ist, was mir gefällt. Ich kann mich vertun, aber leider interessiere ich mich nun einmal ausschließlich für meine eigene Vision" erzählt er nüchtern.

Der 79-Jährige erklärt weiterhin, dass es nur wenige Leute schaffen, ihn zu verletzen. Und der, der es schafft - wird noch härter bestraft. Er gibt zu: "Wer mich hintergeht, muss wissen, dass Vergebung nicht zu meinem Wortschatz zählt."

In dem Interview gibt Karl Lagerfeld außerdem preis, dass er kein Lob für seine Arbeit möchte, da Dinge aus der Vergangenheit nicht zählen. Für den Designer zählt nur die Gegenwart. "Es gibt keinen Kredit auf die Vergangenheit", wie Karl sagt.

Sollte der Modeschöpfer mal entführt werden, hat er folgende Meinung über eine Lösegeldforderung: "Ich würde raten, gar nichts zu zahlen. Tod durch Entführung? Das wäre doch ein eleganter Schluss für mein Leben."

So ist er eben, der Karl.