Bruce Springsteen spricht erstmals über Depressionen

Heute, 11. März, erscheint seine Biographie

Letztes Jahr wurde enthüllt, dass der "Boss" Bruce Springsteen, 63, seit langer Zeit an Depressionen leidet. Nun erscheint seine Biografie "Bruce" in der er erstmals seine Krankheit beschreibt.

Der erfolgreiche Rockmusiker erzählt ehrlich: "Du kannst eine ganze Zeit lang eine gute Phase haben, doch dann löst plötzlich irgendwas die ganze Geschichte wieder aus. Pong!, haut es dich um. Dinge, die von ganz unten aus der Tiefe kommen. Völlig ohne Grund, es steckt einfach in deiner DNA.“

Seit 1982 ist Springsteen in Therapie. Seit 10 Jahren nimmt er Antidepressiva, welche ihm einiges erleichtern. Es fühlt sich an als hätte jemand „ein Leichentuch von seinen Schultern genommen. Das war ein Gefühl wie: Gebt mir dieses Zeug und hört bloß nicht mehr auf damit." erklärte der 63-Jährige.

Durch die Depressionen bekam Springsteen auch öfter mal cholerische Wutanfälle, so schmiss er seinem Tourmanager einmal ein Cordon Bleu ins Gesicht, da er nicht, wie gewohnt, sein Brathähnchen bekam.

Bruce weiß selbst, dass eine Heilung von Depression sehr illusionistisch ist: "Du kommst damit zurecht, du lernst dazu und entwickelst dich weiter, aber du musst auch einsehen, dass das nun mal die Karten sind, die du beim Ausgeben bekommen hast.“

Groß von ihm, so offen darüber zu reden.