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Jorge Gonzalez - 'Als Schwuler auf Kuba habe ich gekämpft'

Der neue 'Let's Dance'-Juror: 'Ich habe in Deutschland meine innere Freiheit gefunden'

Alle lieben Jorge Gonzalez! Doch auch der 45-Jährige mag Deutschland besonders - denn der Bundesrepublik verdanke er seine Freiheit. 

Der ehemalige "Germany's next Topmodel"-Catwalktrainer, der demnächst bei "Let's Dance" über das Tanztalent Prominenter urteilen wird, verließ im Alter von 17 Jahren seine kubanische Heimat, um in Bratislava zu studieren. Nach dem Studium kam er schließlich nach Deutschland, wo er sich bis heute wohlfühlt.

"Ich habe Deutschland viel zu verdanken. In diesem Land habe ich meine innere Freiheit gefunden", erklärt der 45-Jährige im Interview mit der "In".

Der beliebte Paradiesvogel ergänzt: "Viele Leute werden das vielleicht nicht verstehen. Aber wenn man wie ich in einem totalitären System aufgewachsen ist, weiß man diese Freiheit zu schätzen."

Auf Kuba hatte es Gonzalez nämlich nicht einfach: "Als schwuler Mann auf Kuba habe ich immer gekämpft", erinnert er sich. "Gegen Vorurteile und gegen Diskriminierung." Oft sei er in seinem Leben "hingefallen", aber "immer wieder aus eigener Kraft aufgestanden", so das ehemalige Model.

Bei seinem Juroren-Job hat der Zuschauerliebling daher große Ambitionen: "Das möchte ich den jungen Leuten vermitteln. Egal was passiert, steh auf und mach weiter. Glaub an dich, verfolg deine Ziele und Träume."