Eva Mendes: Ich hatte immer ein Messer dabei

Ihr neues Leben nach dem Entzug

Eva Mendes gesteht: "Ich hatte immer ein Messer dabei!" Die Latino-Schauspielerin spricht über ihr gefährliches Image als Sexbombe und ihr neues Leben nach dem Entzug.

Echte Sexsymbole sind rar geworden in Hollywood. Eva Mendes, 34, Tochter kubanischer Eltern, ist eine von ihnen. Mit Haut und Haaren – wie sie in Calvin Kleins „Secret Obsession“-Kampagne beweist. Deshalb ist es auch nicht überraschend, dass sie in „The Women“ (Kinostart 11. Dezember) Meg Ryan den Mann ausspannt. OK! verrät sie, dass sie auch im wahren Leben nichts anbrennen lässt …

Das Jahr fing für Sie mit einem Alkoholentzug an …
Ja, und es wurde trotzdem das beste Jahr meines Lebens! Ich habe erst durch die Therapie gemerkt, dass ich von Menschen umgeben bin, die mich lieben. Da ist es mir völlig egal, was andere von mir denken.

Was hat sich durch den Entzug verändert?
Ich habe mich in dieser Zeit weiterentwickelt und endlich das Gefühl, dass ich erst jetzt eine richtige Frau bin. Mit 30 habe ich noch um meinen Platz im Leben gekämpft. Aber jetzt, mit 34, bin ich total glücklich. Außerdem habe ich mir einen Hund zugelegt. Das mag komisch klingen, aber für mich bedeutet das enorm viel.

Vor der Kamera geizen Sie nicht mit Ihren Reizen – der Werbespot für Calvin Klein musste in den USA sogar zensiert werden. Provozieren Sie gern?
Ich zeige gern meine Sinnlichkeit. Aber ich lasse mich von niemandem dazu zwingen. Gegen Nacktszenen habe ich nichts, solange der Film gut ist. Meine Familie hat damit allerdings so ihre Probleme …

Gab es deswegen mal Ärger?
Oh ja! In „Training Day“ war ich komplett nackt zu sehen. Mein Vater lud damals nichts­ahnend meine Tante, meinen Onkel und viele andere Verwandte ins Kino ein. Und alle sind vor Entsetzen fast gestorben. Mein Vater hätte fast einen Herzanfall gehabt. Er hatte danach große Angst, dass mir gefähr­liche ­Typen auflauern.

Haben Sie Bodyguards?
Ich bin eine Zeit lang mit einem Messer in der Tasche rumgelaufen. Ohne die Absicht, es zu benutzen. Es gab mir ein sicheres Gefühl. Aber jetzt habe ich einen Freund …

Rüdiger Sturm