David Hasselhoff singt gegen Mauerabriss in Berlin

Gewappnet mit iPhone, Publicity und Sound

1989 sang er schon einmal gegen die Mauer, heute sang er für sie – David Hasselhoff kündigte seinen Berlin-Besuch bereits via Twitter an, heute 17.3., war er wirklich da. Der 60-Jährige macht sich für den Erhalt der "East Side Gallery" stark und meint: "Dieses letzte Stück Mauer sollte wirklich unantastbar sein," so The Hoff bei einer Pressekonferenz mit dem Bündnis "East Side Gallery retten!".

Die "East Side Gallery" wurde von unzähligen internationalen Künstlern bemalt und erinnere die Menschen an die deutsche Geschichte zu DDR-Zeiten, so Hasselhoff. Die Mauer sei zu einem bedeutenden Symbol für Freiheit geworden. "Es ist wichtig, dass wir diese Erinnerung bewahren."

Gesagt, getan! David zog nach der Pressekonferenz mit Tausenden Menschen rüber zur Mauer und zusammen protestierten sie lauthals gegen den Abriss. Am Spree-Ufer hinter der Mauer sind ein Hochhaus und ein Wohnblock geplant. Zudem soll eine Brücke gebaut werden. Insgesamt sollen 23 Meter Durchgang geschaffen werden und dafür müsste die Mauer weichen. 

Inzwischen werden Alternativen geprüft, denn an dem Massenspaziergang nahmen laut dem Bündnis circa 7.000 bis 10.000 Menschen teil. 

Ganz im Sinne der "guten alten Zeiten" trällerte The Hoff dann auch noch seinen Song "I've been looking for freedom".

Das Video zum Spektakel seht ihr hier: