Moderator Domian entsetzt - Facebook löscht Papst-Posting

Das soziale Netzwerk entschuldigt sich

Jürgen Domian, 55, bekam nun eine unangenehme Seite des sozialen Netzwerks Facebook zu spüren. Nachdem er einen kritischen Beitrag zum neuen Papst Franziskus auf seiner Seite veröffentlichte, wurde dieser von dem sozialen Netzwerk einfach gelöscht. Ein Skandal!

Meinungsfreiheit adé! Die Meinung des WDR-Gesichts zu dem neuen Oberhaupt der katholischen Kirche war für Facebook scheinbar zu viel.

In seinem Posting beschrieb er einige Standpunkte des Papstes und erklärte: "Verhütung? Nein! Homosexuelle Verbindungen? Nein! Adoptionsrecht für homosexuelle Paare? Nein! Abtreibung, selbst nach einer Vergewaltigung?"

Facebook griff ein und löschte kurzerhand seine Äußerungen. Für Domian ein Schock und auch für seine Fans ein Skandal!

Es hagelte Kritik und Anfeindungen. Auch der Moderator äußerte sich auf seiner Seite und warf der Plattform Zensur vor und vermutete "fanatische Kirchenmänner" hinter der Aktion. Über 25.000 User liketen seine Reaktion auf die Löschung.

Facebook reagierte und entschuldigte sich inzwischen bei dem 55-Jährigen, wie er erklärt:  “Ihr Lieben, Facebook hat sich entschuldigt. Ich nehme die Entschuldigung an. Und euch danke ich für die überwältigende Unterstützung. Das hat mich sehr beeindruckt.“

Trotzdem bleibt die Frage, die sich nicht nur Domian stellt: Löscht Facebook häufiger Beiträge, die nicht in ihre Firmenauffassung passen? Der TV-Talker zumindest hat seinen Papst-Beitrag erneut veröffentlicht.

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