Tom Schilling plagen große Zukunftsängste

Der 'Unsere Mütter, unsere Väter'-Darsteller gesteht seine Schwäche

Ständige Ängste wünscht sich niemand – Der "Unsere Mütter, unsere Väter"-Darsteller Tom Schilling kann davon jedoch ein Liedchen singen. Die Angst sei sein "ständiger Begleiter", so der 31-Jährige gegenüber dem "ZEITmagazin".

"Versagensangst zum Beispiel, die Angst davor, nicht zu genügen, Erwartungen nicht erfüllen zu können. Vor allem beruflich fühle ich mich diesen Ängsten oft ausgeliefert." 

Was für eine lange Liste an Ängsten! Wer hätte gedacht, dass es einigen Schauspielern so schwer fällt, mit ihrem Talent umzugehen… Doch Tom geht noch weiter: 

"Wenn ich die vielen großartigen Schauspieler sehe, die weniger erfolgreich sind als ich, frage ich mich, warum ich mehr Glück habe als die. Wie lange geht das noch gut? Wann kommt mir jemand auf die Schliche und erkennt, dass ich meinen Erfolg nicht verdiene? Jede schlechte Kritik, jede Szene, die nicht den Erwartungen entspricht, meinen oder denen des Regisseurs, verstärkt diese Angst."

Und wer an dieser Stelle dachte es sei langsam mal gut mit der Selbstquälerei, dem sei gesagt, dass der Jungschauspieler noch mehr fürchtet. Besonders um seine Existenz macht sich Schilling große Sorgen. 

"Diese Angst davor, irgendwann meinen Lebensunterhalt nicht mehr finanzieren zu können und nicht zu wissen, wie es weitergehen soll." 

Ihm sei bewusst, dass er ein sehr privilegiertes Leben führe und dass er großes Glück habe, seinen Traumberuf gefunden zu haben. "Meine Karriere ging bisher stetig voran, ich habe genügend Rollenangebote und verdiene gut. Theoretisch weiß ich, dass es immer weitergeht im Leben. Aber die Angst widersteht der Vernunft."

Nach diesem Angst-Plädoyer hoffen wir nur, dass sich der gute Tom wenigstens manchmal eingestehen kann, dass er ein ganz guter Schauspieler ist und sich nicht allzu viele Sorgen machen sollte...