Boris Becker spielt mit den Herzen

Schlagabtausch mit Sandy Meyer-Wölden

Boris Becker spielt mit den Herzen der Frauen. Fair Play? Fehlanzeige. Kurz nach der Trennung von Sandy Meyer-Wölden lacht jetzt wieder seine Ex neben ihm.

Der lässt sich schon die „Party des Jahrhunderts“ entgehen? Zur Eröffnung des Luxushotels „Atlantis The Palm“ in Dubai (siehe auch Seite 88) reisten nicht nur Kylie Mi­no­gue, Robert De Niro und Denzel Washington an, sondern auch Boris Becker, 41 – und Sandy Meyer-Wölden, 25. Begegnet sind sich die frisch Entlobten dabei nicht. Sandy erschien in Begleitung eines Fernseh­teams von ProSieben – und Boris griff einfach auf eine Ersatzspielerin zurück. Auf die Frau, der er schon mehrmals den Laufpass gab, vorzugsweise per SMS, zuletzt wegen besagter Verlobten. Davon ließ sich Lilly Kerssenberg, 32, offensichtlich aber nicht nachhaltig beeindrucken.

Wie es aussieht, verzeiht sie der „Liebe ihres Lebens“, wie sie Boris einst nannte, auch allergröbste Fouls. „Ich kann ihn nicht hassen“,  bekundete sie schon nach der ersten Trennung im November 2007. Mehr noch: „Ich verehre ihn.“ Schon da fragte sich manche Geschlechtsgenossin: Ist dieser Frau noch zu helfen? Wird schnöde sitzengelassen von einem, der schon zahllosen Damen das Herz brach, und nennt ihn nachträglich auch noch einen „Gentleman“.

Vielleicht war es Kalkül: Schließlich durfte sie schon kurze Zeit später wieder mit Boris um die Häuser ziehen. Das schien Lilly zu reichen. Offiziell war Boris solo, inoffiziell vertrieb er sich die Zeit mit „einer guten Bekannten“: Lilly Kerssenberg. Sogar dann noch, als er eigentlich schon mit Sandy liiert gewesen sein soll. Wie jetzt herauskam, brach der Kontakt auch während der Verlobungszeit nicht ab. Zog Sandy auch deswegen den Schlussstrich – wie Boris zuletzt der überraschten Presse mitteilte? „Am 31. Oktober bekam ich plötzlich von Sandy eine von vielen SMS, in der sie mir definitiv gesagt hat, dass jetzt Schluss sei.“ Um die Verwirrung komplett zu machen, vermeldete Sandy zwei Tage später, es habe sich dabei um den „Appell einer ratlosen Frau“ gehandelt. Mit 40 Grad Fieber hätte sie im Bett gelegen und ihren Verlobten „tagelang“ nicht erreicht. Wer soll da nicht auf dumme Gedanken kommen? Neuesten Gerüchten zufolge soll Sandy erfahren haben, dass sie von Boris tatsächlich betrogen worden sei. Angeblich mit einer geheimnisvollen Unbekannten. Zusätzlich auch mit Lilly? Zumindest flüchtete der „enttäuschte und verletzte“ Boris prompt in deren Arme.

Lilly empfing den Unglücklichen in einem Londoner Hotel­zimmer und schloss sich dort erst mal für 24 Stunden mit ihm ein. Nach dieser Intensiv-Trostkur reisten die beiden zunächst nach Florida, später nach Dubai. Und jetzt ist Boris voll des Lobes für seine treue Gefährtin: „Sie ist mein engster weiblicher Ratgeber geworden.“ Umso mehr vermutlich, seit sich Ex-Frau Barbara, 42, Boris’ emotionalem Zugriff entzogen hat. Nach dem Ende ihrer Ehe (2001) segelte Boris schließlich von einer Liebschaft zur nächsten: von Angela Ermakova, 41, zu Sabrina Setlur, 34, von Patrice Farameh, 35, zu Caroline Rocher, 31. Kehrte aber in besonders stürmischen Zeiten immer wieder zurück in den Familienhafen – und der lag bei Barbara und den Söhnen Noah, 14, und Elias, 9, auf Fisher Island.

Dort wird jetzt aber, zumindest für die Hälfte des Jahres, auch Arne Quinze, 36, wohnen. Der Mann, der im Leben von Barbara wohl endgültig den Becker-Bann gebrochen hat. Bei dem belgischen Künstler erlebt Barbara eine emotionale Geborgenheit, die sie bei Boris vermutlich so nie erfahren hat: „Sie ist meine große Liebe und meine Seelenverwandte“, schwärmte Arne erst kürzlich. „Ein Leben ohne sie kann ich mir nicht mehr vorstellen.“ Und Barbara bestätigte versonnen: „Arne erinnert mich immer daran, dass unsere Liebe für immer ist. Fürs ganze Leben. Dieser Gedanke ist wunderschön und beflügelt unsere Liebe.“ So sehr, dass sie nun auch den (unausgesprochenen?) Pakt brach, in der Öffentlichkeit kein schlechtes Wort über Boris zu verlieren. Befragt nach dessen jüngsten Eskapaden, sang sie erst recht heiter: „Einer geht noch, einer geht noch rein …“ Und überließ es dann ihrem Arne, ein deutliches Statement abzugeben: „Wollen wir nicht lieber über nette Menschen reden?“

Nicolle Hofmann