Stéphanie von Monaco rettet Elefanten vorm Tod

Tierliebe: Sie nimmt die kranken Riesen bei sich auf!

Weil die zwei Elefanten-Damen Népal, 43 und Baby, 42, unter Tuberkulose leiden, entschied sich ein Zoo in Lyon, in dem die Tiere hausen, für eine Einschläferung. Es bestehe eine zu hohe Gefahr, dass sie andere Tiere und sogar Menschen anstecken könnten, so der Zoo-Direktor gegenüber französischen Medien. Doch nun schaltete sich der Adel ein, und die Dickhäuter werden in Zukunft auf Stéphanie von Monacos fürstlichen Familien-Sitz "Roc Angel" leben.

Das Schicksal der beiden Riesen beschäftigt ganz Frankreich bereits seit Monaten. Sie gehörten ursprünglich dem Zirkus "Pinder" und wurden 1999 dem Zoo in Lyon anvertraut.

Die nun verordnete Einschläferung ließ den "Pinder" Zirkus-Direktor zu Taten schreiten. Er besuchte den Präsidenten François Hollande und ging sogar vor Gericht. Selbst die Film-Legende und Tierschützerin Brigitte Bardot drohte, dass Land zu verlassen, sollten die Tiere sterben.

Vor Gericht wurde entschieden: Es sei nicht geklärt worden, ob nicht auch "andere Mittel als die Tötung der Tiere" einem möglichen Ansteckungsrisiko effektiv vorbeugen könnten. Zudem seien di vorgenommenen Tuberkulose-Tests "alt und wenig aussagekräftig".

Da der neue Standort der Elefanten nun aber geklärt ist, können in ein bis zwei Monaten die Koffer gepackt werden, denn es geht ins sonnige Monaco zu Stéphanie!