Jackson-Leibarzt Conrad Murray will nicht aussagen

Bizarrer Prozess-Auftakt: dann singt der Dr. auf einmal...

Knapp vier Jahre ist es her, dass der Weltstar Michael Jackson, †50, als Tod erklärt wurde und trotzdem ist um seine Person noch keine Ruhe eingekehrt. Sein Leibarzt Dr. Conrad Murray, welcher nun inhaftiert ist, will bei dem neu aufgerollten Prozess um den Tod von Jacko seine Aussage verweigern, aus Angst er könnte sich selbst belasten…

Laut CNN bedaure Murray zutiefst, dass Jackson verstorben ist, doch Interesse an einer Aussage habe er nicht, da er "wegen Selbstbezichtigung nicht in Schwierigkeiten geraten" wolle.  

In dem Telefon-Interview mit dem Sender passiert dann etwas sehr bizarres: Der Arzt fing auf einmal an "The Little Boy That Santa Claus Forgot" ("Der kleine Junge, der vom Weihnachtsmann vergessen wurde") zu singen! 

Der wegen Totschlages verurteilte Murray will sich wohl einmal mehr als Opfer darstellen, weshalb er auch diesen neu aufgelegten Prozess anstrebte.

Die Eventagentur AEG, die von der Jackson-Familie auf Schadenersatz in Millionenhöhe verklagt wird, verweist darauf, dass Michael schon vor dem ersten Treffen mit dem von ihnen verordneten Leibarzt Drogenprobleme hatte.

Laut Mutter Katherine Jackson und seiner Kinder trage AEG deswegen auch Mitschuld am Tode des "King of Pop". Deswegen fordern sie eine Summe, von mehr als 40 Milliarden Dollar (ca. 31 Milliarden Euro). Damit sollen die durch den Tod Jackos entfallenen Einnahmen ausgeglichen werden. Die Agentur sieht die Forderung als "absurd" an, OK! berichtete bereits. 

Derweil muss sowieso noch auf die zwölf Geschworenen gewartet werden, denn diese stehen erst nach den Eröffnungsplädoyers beider Seiten fest.