Katja Riemann - 'Scheiße bleibt länger haften als Chanel'

Die Schauspielerin über ihre Vergangeneit

Dass Katja Riemann, 49, gerne mal aneckt, ist nicht erst seit ihrem desaströsen "Das"-Interview vor einigen Wochen klar. In einem Interview mit der "B. Z. am Sonntag" gestand die Schauspielerin nun, dass sie nicht gerne auf Vergangenes zurückblickt. 

Jedoch komme sie in ein Alter, in dem man sich immer häufiger mit früheren Dingen auseinandersetze. "Wenn man noch jünger ist, will man sich an gewisse Dinge nicht erinnern, weil sie noch so nah sind, schmerzlich sind. Doch wenn der Abstand größer wird, wird der Schmerz weniger heiß. Die Situationen sind zwar immer noch die gleichen, aber die Distanz ist gegeben", erklärt die 49-Jährige.

Sie verrät weiterhin. "Man kann sich das genauer ansehen und reflektieren, daraus ergeben sich vielleicht auch neue Erkenntnisse. Ich habe das Gefühl, jetzt Lust zu haben, zurückzublicken und finde es auch noch aufregend."

Negatives bleibe dabei länger im Gedächtnis hängen als positive Dinge, wie sie zu bedenken gibt: "Weil Negatives immer stärker ist, weil auch Scheiße länger haften bleibt als Chanel. Oder? Es ist natürlich ein Prozess, an die komplizierten, verstrickten und schmerzhaften Situationen seines Lebens zurückzudenken. Man traut sich nicht so, weil sich der Schmerz wieder entzünden könnte."

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