Oscar Pistorius möchte mehr Mitgefühl und Verständnis

Seine Familie veröffentlichte jetzt ein Statement

Die sarkastischen Medienkommentare über das "versehentliche" Attentat Oscar Pistorius', 26, auf seine Modelfreundin Reeva Steenkamp, († 29), setzt dem Sportler zu: seine Familie wünscht sich mehr Verständnis und Mitgefühl für seine momentane Situation. Er habe sehr darunter zu leiden ...

Armer Oscar. Erst bringt er seine geliebte Freundin um, weil er sie für einen Eindringling hält und dann glauben ihm die Medien nicht. Gut, die Beweise sind vielleicht auch nicht gerade auf seiner Seite. Aber dennoch - seine Familie ist erschüttert, dass die gemeinen Berichte mit dem sarkastischen Unterton nicht abreißen wollen.

Besonders über eine Bewegung auf "Twitter", die etwas taktlose Sprüche posten, regen sie sich auf.

Im Statement klagen sie an: "Wir sind entsetzt über die Missachtung, die Einige zeigen, hinsichtlich des tiefen Schmerzes, den Reevas Familie und Freunde durchmachen müssen. Für Oscar ist dieser Prozess 'unglaublich überwältigend', da er sich abmüht damit umzugehen, nicht nur wie er seine Freundin verloren, sondern auch welche Rolle er dabei gespielt hat."

Und es geht noch weiter: "Es vergeht kein Moment am Tag an dem Oscar nicht um seine Freundin und Reevas Familie trauert. Er denkt durchgehend an alle, dir ihr nahe standen." so die Sprecherin der Familie.

Ob dieses Statement etwas an der Rolle ändert, in der ihn die Medien sehen? Seine Story über den Hergang klang bisher eher unglaubwürdig und es gab viele unbeantwortete Fragen. Es könnte gut sein, dass der Südafrikaner nur Anlass zu noch mehr Spott gegeben hat.

Richtig am Boden scheint er auch nicht zu sein - letzten Monat wurde er beim Joggen in seiner Heimat gesehen. Der Prozess beginnt im Juni.