Justin Biebers lässt Äffchen 'Mally' im Stich

Die Tierliebe des Sängers hat seine Grenzen

Justin Bieber, 19, hält sich gerne allerlei Getier - gibt diese bei Bedarf aber auch ohne Probleme gerne wieder ab. So verschenkte er seinen Hamster an einen Fan. Kurz darauf starb das Tier. Sein Tour-Äffchen 'Mally' hatte keine gültigen Papiere bei der Einreise in Deutschland und wurde in ein Tierheim gebracht. Es sieht nun danach aus, als versuche "Biebs" auch gar nicht ihn wieder zu bekommen.

Letzten Monat wurde das 17 Wochen alte Kapuziner-Affenbaby am Münchener Flughafen beschlagnahmt. Nach all den Wochen im Tierheim ließ Justin nun durch sein Management wissen, dass das exotische Haustier doch lieber in Deutschland in einen Zoo kommen soll.

Einem Bericht der "Bild" zufolge bitten Biebers Manager in einer Mail den Tierschutzverein darum, ein neues Zuhause - eventuell einen Zoo - für das Äffchen zu finden. "Wir werden uns mit dem Zoll und anderen zuständigen Behörden in Verbindung setzen", gibt eine Sprecherin des Tierheims dazu bekannt.

Nun gibt es jedoch ein Problem: "Bisher liegen uns keine Papiere für das Äffchen von Justin Bieber vor. Falls er eine schriftliche Verzichtserklärung abgibt, können wir Mally in einer artgerechten Familiengruppe eines Zoos unterbringen", so Franz Böhmer vom Artenschutzvollzug in Bonn.

Hoffentlich kriegt der Superstar es wenigstens hin, das Äffchen bald frei zu geben, damit es in sorgvollere Hände kommt als Justins. Der interessiert sich ja scheinbar nicht mehr besonders für seinen einstigen Spielkumpanen.