Nicole Kidman: Blondes Kassengift

Ihr neuer Film - ein Desaster?

Nicole Kidman: Blondes Kassengift? Warum ihr neuer Film "Australia" das Aus für die Karriere der Oscar-Gewinnerin bedeuten könnte. Selbst ihr Auftritt in der US-Show "Letterman" geriet zum Fiasko.

Es geht um ihre Zukunft. Ängstlich verfolgt Nicole Kidman derzeit die  Zeitungsartikel über ihren neuen Film „Australia“. Während Filmpartner Hugh Jackman, 40, mit Lob überschüttet wird, hagelt es für sie nur vernichtende Kritik. Als „Casting-Fehler“ wird sie bezeichnet  – und dass sie nicht schauspielern könne. Nicole ist in Alarmbereitschaft: Denn seit den Kino-­Flops „The In­vasion“ und „Der Goldene Kompass“ gilt die 41-Jährige in Hollywood als Kassengift. Mit „Australia“ wollte Nicole auf der Beliebtheitsskala wieder Punkte wettmachen. Und dann das: „Nicole ist ihr Geld nicht wert“, wettern Filmkritiker und nennen die Schauspielerin „eine Porzellanpuppe mit starren Gesichtszügen.“ Ein Seitenhieb auf Nicoles Schönheitsoperationen. Doch bislang leugnet die 41-Jährige Botox-Behandlungen und begründet ihre faltenfreie Haut damit, dass sie konsequent Sonnenschutz und – kaum zu glauben – Mückenspray verwende.

Auf Internet-Blogs kann Nicole derzeit noch weitere böse Kommentare und Gerüchte nachlesen. Auf www.perezhilton.com wird die Schauspielerin sogar mit Drogen in Verbindung gebracht. Als „Beweis“ wird Nicoles Auftritt in  der US-Talkshow von David Letterman zitiert. Bei ihrem Auftritt Ende November habe Nicole aufgekratzt und zugedröhnt gewirkt.

Damit nicht genug: User der Internet-Community Facebook haben sogar Anti-Kidman-Foren gegründet, in denen sie ihr „Hassobjekt“ übelst beschimpfen.
All diese Gerüchte, Beschuldigungen und Anfeindungen müssen der reinste Albtraum für Nicole sein. „Ich will gute Filme machen“, beschreibt die Oscar-Gewinnerin ihren Lebens­traum. Fraglich, ob sie dazu in naher Zukunft noch einmal die Gelegenheit bekommt. Denn ihr Imageverlust ist verheerend – und Stars gibt es in Hollywood ­genug.  

Maren Gäbel