Michael Jackson posthum wegen Kindesmissbrauchs angeklagt

Der Tänzer Wade Robson fordert Schmerzensgeld

Am 25. Juni 2013 jährt sich der Todestag von Michael Jackson (2009, †50) zum vierten Mal. Seinen Frieden findet er dennoch nicht. Nun wird ihm posthum Kindesmissbrauch vorgeworfen.

Der inzwischen sehr bekannte amerikanische Choreograph Wade Robson fordert Schmerzensgeld von Jackson. Laut "TMZ.com" behauptet der inzwischen 30-Jährige, mehrere Jahre vom ehemaligen "King of Pop" sexuell belästigt worden zu sein.

Laut eigener Aussage habe er Jackson 1987 kennengelernt, damals war Wade fünf Jahre alt. Es entwickelte sich eine Freundschaft, im Alter von sieben bis vierzehn Jahren verbrachte Wade mehrere Nächte auf Jacksons berühmter Neverland Ranch. Dort soll es zu sexuellen Handlungen gekommen sein. 

Pikant: 2005 sagte Wade Robson im Missbrauchsprozess gegen Michael Jackson aus. Die Frage, ob auch er sexuell belästigt wurde, verneinte er damals. 

Doch jetzt fordert Robson Schmerzensgeld vom verstorbenen Popstar. Nicht das einzige Problem, mit der sich die hinterbliebene Familie derzeit auseinandersetzen muss. Auch die Milliarden-Klage gegen den Konzertveranstalter AEG, der kurz vor Jacksons Tod die Comeback-Tour organisierte, läuft noch ...