Pamela Anderson kann es nicht lassen

Halb nackt auf einer Kunstmesse

Ex-Baywatch-Nixe Pamela Anderson kann es nicht lassen! Eigentlich wollte die Blondine ja seriös werden, doch die Rückkehr zum Luder-Image ist eine reine Verzweiflungstat.

Man möchte sie schütteln, ihr ins Gewissen reden. Und sie fragen: Pamela, was soll das? Ohne Hose, nur mit Shirt und Slip bekleidet, sorgte die Schauspielerin bei der Kunstmesse „Art Basel Miami Beach“ für Kopfschütteln – und für mitleidige Blicke. Hunderte Besucher der Ausstellung „Jesus is my Homeboy“ von Starfotograf David LaChapelle  waren geschockt, als Pamela mit Schlafzimmerblick an Gemälden und Fotos (auch einem riesigen Abbild von sich selbst) entlangtorkelte. „Die war total besoffen!“, machte sich ein Schöngeist lustig.

Doch Pamelas Benehmen ist nicht amüsant. Sondern besorgniserregend. Denn die Blondine wollte eigentlich weg von ihrem ewigen Sex-Image. „Es ist an der Zeit, umzudenken!“, hatte die 41-Jährige Anfang Oktober erklärt. Freunde des Hollywood-Stars berichteten: „Sie hat ihrem Management klar­gemacht, dass sie nicht mehr als Pin-up-Girl vermarktet werden will.“ Und Pamela verkündete: „Ab jetzt nehme ich nur noch ernst­hafte Rollen an!“ Eine Sexbombe als seriöse Schauspielerin? Kein Produzent hatte genug Vorstellungskraft und Risikobereitschaft, sich darauf einzulassen.

Pamelas Plan ging nicht auf. Die einzigen Angebote machten Freizügigkeit zur Voraussetzung, wie etwa beim Oben-ohne-Auftritt auf der Geburtstagsfeier von „Playboy“-Gründer Hugh Hefner. Oder ihr Striptease für die Internet-Show von Radiomoderator Howard Stern. „Meine Söhne schämen sich für mich“, gibt Pamela zu. Warum sie das Blankziehen trotzdem nicht lassen kann? Aus Geldnot. In Miami verriet sie: „Ich bin total pleite …“

Maren Gäbel