Mysteriöser Autosturz- Wollte sich George Michael umbringen?

Experten zweifeln an einem Versehen

George Michael, 49, machte diese Woche heftige Schlagzeilen: Er fiel bei 110 km/h aus dem Auto und verletzte sich leicht, ist nun im Krankenhaus zur Beobachtung. Doch bei einem Unfall solcher Art hätte natürlich auch das Schlimmste passieren können. Jetzt werden Gerüchte laut: Hat der Sänger mit Absicht die Beifahrertür aufgemacht, um sich hinaus zu stürzen?

Wie der britische "Daily Mirror" nun berichtet, wird sich der Popstar mit Ermittlungen in diesem Fall auseinander setzen müssen, da die bisherigen Angaben viele Fragen offen lassen.

So sei die ursprüngliche Aussage, Michael wollte nur die Tür richtig schließen und sei dabei rausgefallen, etwas unglaubwürdig. Auch deshalb muss sich der "Careless Whisper"-Sänger jetzt Fragen der Polizei stellen.

Ein Kolumnist einer Autozeitschrift bestätigte, dass es doch recht große Mühe kosten würde, die Autotür eines Range Rovers bei solch einer hohen Geschwindigkeit zu öffnen.

War es also Absicht des Musikers, die Tür so weit zu öffnen, um sich hinaus fallen zu lassen? Wollte er sich damit das Leben nehmen? Oder stand er unter Drogen und konnte nicht mehr klar denken? Es ist nicht das erste Mal, dass Michael unter Einfluss gewisser Substanzen Auto fuhr.

Vor drei Jahren ist er mit seinem Wagen in ein Schaufenster eines Fotoladens in London gefahren, nachdem er zuvor Cannabis konsumiert hatte. Er war acht Wochen im Gefängnis. 2007 blockierte er mit dem Auto eine Kreuzung und hatte, nach eigenen Angaben, Medikamente im Blut.

Es ist also tatsächlich nicht ausgeschlossen, dass doch mehr hinter der Sache steckt als bisher zugegeben. Der 49-Jährige ist angeblich nur zur Beobachtung im Krankenhaus, doch Experten vermuten, dass seine Verletzungen weit schlimmer sind als angegeben.