Michael Douglas - Oralsex löste bei ihm Krebs aus

Der Schauspieler verrät intime Details über seine Erkrankung

Bei Michael Douglas, 68, wurde im Jahr 2010 Kehlkopfkrebs diagnostiziert. Seit zwei Jahren gilt er als geheilt. Bisher wurde angenommen, dass die Ursache hinter der Erkrankung des Schauspielers sein jahrelanges Trinken und Rauchen gewesen seien. Nach eigener Aussage führte aber etwas anderes bei ihm zur vierten Krebsstufe.

Bei ihm wurde damals ein Tumor mit der Größe einer Walnuss auf seiner Zunge entdeckt. Er musst sich einer Chemo- und Strahlentherapie unterziehen, verlor dabei 20 Kilo.

Der 68-Jährigen spricht gerne offen über seine Krankheit. In der britischen Zeitung "The Guardian" gab er nun pikante Details über den Auslöser des Kehlkopfkrebses bekannt. Als man ihn fragte, ob der die Jahre des Feierns mit Alkohol und Zigaretten bereue, sagte er:

"Nein. Weil, ohne zu genau werden zu wollen, dieser bestimmte Krebs von HPV (Anm. d. Red.: Humane Papillomviren) ausgelöst wird, welche beim Cunnilingus (Oralverkehr) übertragen werden."

Diese Viren gelten tatsächlich als Krebsauslöser und sind der häufigste Grund für Gebährmutterhalskrebs. Ärzte haben festgestellt, dass die Tests auf die Papillomviren bei Kopf-Hals-Tumoren immer häufiger positiv ausfallen.

Es ist also durchaus möglich, dass Douglas sich beim Oralsex bei seiner Frau, Catherine Zeta Jones, 43, mit der er seit 2000 verheiratet ist, die Viren eingefangen hat. Heute trägt diese fast jeder in sich, nur brechen sie nicht bei allen aus.