Cameron Diaz: Liebesbeweis von Paul Sculfor

Sie sind so glücklich

Es war ein hartes Jahr für US-Schauspielerin Cameron Diaz. Doch heute lässt sie keinen Zweifel an ihrem neuen Lebensmut zu - und an ihrer Beziehung zu Model Paul Sculfor.

Genug gewartet. Jetzt macht sie ­Nägel mit Köpfen. Cameron Diaz ist nicht mehr allein zu Hause in ihrer Villa in den Hollywood Hills. Pünktlich zum Jahresbeginn hat ihr Freund Paul Sculfor, 37, seine Junggesellenwohnung in New York verkauft und ist zu der 36-Jährigen nach Los Angeles gezogen. Liebe im Eilverfahren: Erst seit Juni 2008 sind die beiden ein Paar, „aber Cameron ist so glücklich wie noch nie“, ­wissen enge Freunde der Schauspielerin.

Vielleicht, weil Paul zur Stelle war, als es ihr besonders schlecht ging. Im April verstarb völlig überraschend Camerons Vater Emilio mit nur 58 Jahren. „Seine fröhliche Energie und sein Humor werden immer in meinem Herzen weiterleben“, sagte sie damals erschüttert. Sie kündigte eine Auszeit an, „um mich selbst besser kennenzulernen“. Doch ihr Lachen kehrte schneller zurück, als sie es zu dem Zeitpunkt ahnen konnte: Als das Model Paul Sculfor in ihr Leben trat, vertrieb die neue Liebe den Kummer.

Eine Beziehung, die anfangs kaum jemand ernst genommen hatte. Immerhin ist der Brite kein Unbekannter in Hollywood: Schon Jennifer Aniston, 39, erlag seinem Charme für einige Wochen. Bis er sich von ihr trennte, weil er den Rummel um ihre Beziehung nicht ertragen konnte und sich zudem von Jennifers Kinderwunsch in die Enge gedrängt fühlte.

Cameron hingegen brauchte den Beau nicht als Vorzeige-Begleitung bei öffentlichen Veranstaltungen, sondern als Freund, Vertrauten und Seelentröster. Statt mit ihm über rote Teppiche zu schreiten, alberten die beiden lieber bei den US-Open  herum, bummelten entspannt durch Los Angeles oder verbrachten romantische Wochenenden in der Karibik. Genug Zeit, um den nächsten Schritt zu wagen: das gemeinsame Liebesnest in Los Angeles.

Dass er New York den Rücken gekehrt hat, findet Paul nicht so schlimm. Für seine Karriere ist der Umzug auf jeden Fall förderlich. Denn künftig will er als Schauspieler arbeiten, träumt von einem Film mit seiner Freundin: „Es gibt zwar noch keine konkreten Pläne, aber wer weiß, was noch so kommt“, sagt er. Cameron, die gerade zum dritten Mal Fiona in dem computeranimierten Kinohit „Shrek“ ihre Stimme leiht, stellt sich ihre Zukunft aber anders vor: mit einer großen Familie auf einem Bauernhof. „Ich könnte mir auch vorstellen, Holly­wood irgendwann ganz zu verlassen und irgendwo Kühe zu melken“, gibt sie im Interview zu. Hoffentlich zieht Paul da dann auch mit.

Kathrin Kellermann