Madonna: Morddrohungen wegen Kabbala

Gefährlicher Glaube

Madonnas gefährlicher Glaube! Weil sie sich zur Kabbala bekennt, gerät die Sängerin ins Visier von Extremisten. Und die machen auch nicht vor Morddrohungen halt...

Sie hatte so lange danach gesucht. Und endlich etwas gefunden, das ihr spirituellen Halt bescherte. Aber genau das könnte Madonna, 50, jetzt zum Verhängnis werden. Denn die jüdische Glaubenslehre Kabbala ist für muslimische Extremisten ein rotes Tuch und ihnen fast genauso verhasst wie der Staat Israel. Gerade jetzt, wo israelische Truppen im paläs­tinensischen Gazastreifen kämpfen, wird von radikalen Muslimen alles Jüdische verteufelt. Und in dieses Raster fällt auch Madonna: „Wenn sie weiterhin diese satanistische Kultur verbreitet, werde ich ihr den Kopf abschneiden“, so der Wortlaut eines extremistischen Postings auf der Internetseite Islambase.com.

Eine brutale Drohung, die große Furcht auslöst. Und Unverständnis: „Diese Menschen scheinen zu vergessen, dass Madonna alle Menschen respektiert – unabhängig von ihrer Glaubensrichtung“, so ein Sprecher des Popstars. „Wie jeder wünscht sie sich ein friedliches Ende der Probleme in Gaza.“  Durch die „sehr persönlichen“ Drohungen habe die Amerikanerin nun vor allem Angst um das Leben ihrer Kinder.

Laut Insiderberichten hat Madonna bereits ihr persönliches Security-Team aufgestockt – und auch Ex-Mann Guy Ritchie gebeten, für Lourdes, 12, Rocco, 8, und David, 3, Leibwächter zu engagieren. Gut möglich, dass auch deshalb Lourdes’ Pläne, Schauspielerin zu werden, vorerst auf Eis gelegt werden müssen. Madonna hat ihrer Tochter die Teilnahme an Schauspielkursen an Manhattans „Professional Children’s School“ vorerst untersagt. Der offizielle Grund: Sie will Lourdes noch eine Weile vor dem Showbusiness schützen. In Wahrheit aber hofft Madonna, sie so vor extremistischen Übergriffen zu bewahren.

Nicolle Hofmann