Millionenklage - Jacksons Sohn Prince Michael vor Gericht

Er erhebt schwere Vorwürfen gegen Tourveranstalter AEG

Am Mittwoch sprach Michael Jacksons, †50, ältester Sohn Prince Michael, 16, vor dem Gericht. Er beschuldigte den Konzertveranstalter AEG, seinen Vater unter Druck gesetzt zu haben.

Es ist eine Millionenklage, die die Familie Jackson gegen den "This is It"-Comeback-Tourveranstalter AEG führen. Sie beschuldigen ihn, für den frühen Tod von Michael Jackson verantwortlich zu sein.

Es geht vor allem um die Frage, ob AEG Jacksons Ärzte dazu gedrängt habe, den Star entgegen aller Bedenken "gesundzuspritzen".

Schon Jacksons Tochter Paris sagte vor Gericht aus, am Mittwoch, 26. Juni 2013, erschien Jacksons ältester Sohn Prince Michael vor dem Gericht in Los Angeles und beschrieb, dass sein Vater sich auf seine Comeback-Tour sehr gefreut habe, die Veranstalter ihn jedoch so unter Druck gesetzt hätten, dass er unter panischen Angstzuständen litt.

"Die bringen mich um", habe er seinen Vater weinen hören. Immer wieder berichtete er davon, dass ihn AEG-Boss Randy Phillips und sein Ex-Manager Dr. Tohme Tohme unter Druck gesetzt haben. Phillips sei wenige Tage vor Jacksons Tod gegenüber seinem Leibarzt Conrad Murray "sehr aggressiv" gewesen, sagte Prince Michael weiter aus.

Jackson habe jeden Abend Narkosemittel zu sich nehmen müssen um Einschlafen zu können. Michael Jackson war am 25. August 2009 im Alter von 50 Jahren an einer Überdosis des Narkosemittels Propophol gestorben.

Sein Arzt Conrad Murray sitzt wegen fahrlässiger Tötung vier Jahre in Haft.