Giulia Siegel: Der Zickenkrieg geht weiter...

Papa, hol mich hier raus!

Giulia Siegel: Der Zickenkrieg geht weiter! Die Münchnerin geht als die große Verliererin aus dem Dschungelcamp. Doch nicht einmal ihre Familie wundert das...

Kaum eine andere erhitzte die Gemüter der Deutschen wie sie. In „Ich bin ein Star, holt mich hier raus“ hat Giulia Siegel, 34, gelästert, beleidigt, geweint und gemeckert. Bis sie schließlich 48 Stunden vor dem Finale das Dschungelcamp verließ. „Ich halte die Schmerzen nicht mehr aus“, jammerte sie und meinte damit ihren kaputten Rücken.

„Giulia hat sich bestimmt keinen Gefallen damit getan“, sagt Ex-Dschungelcamp-Bewohnerin Michaela Schaffrath, 38, im Gespräch mit OK!. „Ich finde ja auch, dass man mit Ehrlichkeit am weitesten kommt. Aber das Problem war, wie sie das dem Zuschauer rübergebracht hat. Ihr zum Teil respektloses Verhalten hat eher abgeschreckt.“ Michaela Schaff­rath hat gemeinsam mit Ex-Dschungel­könig Ross Anthony, 34, das Finale geschaut – und für Ingrid van Bergen angerufen. „Ich bin von ihr begeistert! Die letzte Prüfung hat sie mit Bravour ­bestanden. Das sind schon harte Umstände, und die im Alter von 77 durchzuhalten, da braucht man viel Kraft.“ Etwas, das Giulia ihr wohl nicht gönnte.

Dieser Meinung ist sogar ihre Mutter Dunja­ Siegel. „Giulia war schon immer eifersüchtig, schon als Kind musste sich alles um sie drehen“, erzählte sie freimütig. Wenn Schwester Marcella Geburtstag hatte, bekam auch Giulia Geschenke, sonst hätte es ein Riesendrama gegeben. Den Grund für dieses Geltungsbedürfnis sieht die Mutter im schwierigen Verhältnis zum Vater. „Sie will vor allem ihm imponieren. Sie sehnt sich nach Anerkennung.“ Produzent Ralph Siegel äußert sich dagegen nicht über seine Tochter. Als Giulia ihm kurz vor Weihnachten eröffnete, dass sie ins Dschungelcamp geht, soll es zu einem ­heftigen Streit gekommen sein.

Auch in ihrer Heimatstadt München hat Giulia nicht den besten Ruf.  Sie gilt als verwöhntes Promi-Kind, das zwar sagt, was es denkt – aber keine Rücksicht auf Verluste nimmt. Ihre Art, die fehlende Vaterliebe zu kompensieren? „Ich bin aus Giulia nicht schlau geworden“, sagt auch Michaela Schaffrath. „Giulia ist so widersprüchlich in sich. Zum einen tut man sich und seiner Gesundheit dieses Format nicht an, wenn man gerade erst eine Rücken-OP hatte. Zum anderen jammert sie erst bei der Schatzsuche über Rückenschmerzen und hebt nachher Gundis Zámbó vor Freude hoch. Das passt alles nicht zusammen.“

Dabei zeigt Michaela, eine ehemalige Pornodarstellerin, doch am deutlichsten, dass man den Dschungel zu seinem Vorteil nutzen kann. „Es hängt von jedem einzelnen ab, was man aus dieser Show macht. Für mich und Ross war es ein Segen. Wir konnten das Dschungelcamp als Plattform nutzen und zeigen, wie wir wirklich sind.“ Das hat Giulia auch getan. Allerdings nicht zu ihrem Vorteil …

Tanja Fritzensmeier