Verona in der Pleite!

Neues Jahr, noch mehr Pech

Verona in der Pleite! Kein guter Start in 2009 - Nach Franjo muss jetzt auch Verona Pooth auf die Anklagebank. Dabei hatte die 40-jährige dieses Jahr doch so große Pläne...

Noch im September versicherte sie im OK!-Interview, dass das Thema­ Maxfield-Insolvenz bis Ende des Jahres abgeschlossen sein werde. 2009 ist jetzt gut vier Wochen alt, und ein Ende des Pooth-Pleite-Skandals ist nicht in Sicht. Schlimmer noch: Letzte Woche wurde Verona Pooth, 40, wegen Rufmords von ihrem ehemaligen Leibwächter verklagt. 70 000 Euro Schadenersatz will er, weil sie behauptet hatte, er hätte belastende Dokumente aus ihrem Haus gestohlen und verkauft (OK! berich­tete). Ihre Chancen vor Gericht stehen schlecht.

In erster Instanz hatte der Bodyguard bereits wegen ähnlicher Aussagen von Franjo Pooth, 39, gewonnen. Im März muss Veronas Mann übrigens auch wieder vor Gericht. Die Düsseldorfer Sparkasse fordert jetzt auch ihre Kredite zurück – denn erst im Oktober musste Franjo der Commerzbank 1,8 Millionen zurückzahlen.

Wie lange hält Verona das noch aus? Im Moment scheint es, als wolle sie seine Fehler ausbügeln, sie schuftet, bringt das Geld nach Haus, das ihr Mann 461 Gläubigern schuldet. Gerade unterschrieb sie den Vertrag für die Hauptrolle in einem Kinofilm. „Die Dreharbeiten starten im Sommer“, verriet ihr Manager Alain Midzic. Auch einen „Paulaner“-Werbespot hat die Werbe-Ikone vor Kurzem abgedreht. Erfolge, die ihr ein wenig Kraft geben.

Stark muss Verona sein, wenn sie bald auf der Anklagebank sitzt und um ihr bisher sauberes Image bangen muss. Von dem hängt alles ab – neue Werbeverträge und auch eine Talkshow, die im Herbst kommen soll. „Ich habe selten so eine schwere Krise gemeistert“, gibt Verona zu. Die schwierigste Aufgabe steht ihr allerdings noch bevor: Sie muss die Fragen ihres Sohnes San ­Diego, 5, beantworten. Fragen nach der Wahrheit über seine Eltern.

Meike Rhoden