Johnny Depp hat Angst vor dem Ja-Wort

Drückeberger

Schauspieler Johnny Depp hat Angst vor dem Ja-Wort. OK! verrät, warum der 45-jährige seine Dauerfreundin Vanessa Paradis wohl nie heiraten wird.

Er war 15 Jahre alt, als seine heile Welt ins Wanken geriet. Im Sommer 1978 ließen sich Johnny Depps Eltern scheiden. „Die Trennung war heftig“, erinnert sich der sensible Schauspieler. Heftig war auch seine damalige Reaktion auf die familiären Probleme: „Ich habe angefangen, mich selbst zu verletzen.“ Tiefe Narben an Arm und Oberschenkel zeugen noch heute von jener Phase, die Johnny im Rückblick als „Albtraum“ bezeichnet. Die Selbstzerstörung setzte sich in Alkohol- und Drogenexzessen fort. Auch seine Freundinnen (Kate Moss, Winona Ryder) konnten nicht verhindern, dass Johnnys Leben Mitte der 90er aus den Bahnen geriet.

Im Gegenteil: Jedes neue Liebes-Aus stürzte den damals noch als Shootingstar gefeierten Schauspieler tiefer in die Krise. Bis er Sängerin Vanessa Paradis traf. „Meine Rettung!“, wie er heute schwärmt. Seit zehn Jahren sind die beiden ein Traumpaar. Ohne Trauschein. „Wozu heiraten? Wir haben zwei Kinder – das verbindet viel mehr!“, rechtfertigt sich Johnny. Dennoch geistern jedes Jahr Hochzeitsgerüchte durchs Internet. Das neueste: Angeblich seien bereits 50 Einladungskarten für eine Trauung am 14. Juni verschickt. Kommentieren wollte dies Johnnys Sprecher Robin Baum aber nicht.

Dass er Angst vor dem Ja-Wort hat, würde der 45-Jährige nie zugeben. Doch der Rosenkrieg seiner Eltern hat ihm schmerzlich bewiesen: Die Ehe ist keine Garantie für ein Happy End. Warum also heiraten?

Maren Gäbel