Amanda Bynes' Eltern bezeichnen sie als 'paranoid'

Entscheidung über die Vormundschaft steht noch aus

Amanda Bynes hat in den vergangenen Wochen und Monaten immer wieder mit skurrilen Geschichten für Schlagzeilen gesorgt. Ob Beleidigungen über Twitter oder aktuell der Brand, den sie in der Auffahrt einer Nachbarin gelegt hat, der ehemalige "Hallo Holly"-Star scheint dringend Hilfe zu brauchen. Nachdem die 27-Jährige nun vorerst zwangsweise in eine Psychiatrie eingeliefert wurde, haben ihre Eltern die Vormundschaft für ihre jüngste Tochter beantragt.

In den Gerichtsdokumenten behaupten die besorgten Eltern, Amanda sei "extrem paranoid geworden, beobachtet zu werden."

Ihr Verfolgungswahn reiche so weit, dass sie Feuermelder mit Handtüchern abdecken und Fenster abkleben würde, damit keine Kameras Bilder von ihr machen könnten. Außerdem habe Amanda "tief greifende Probleme mit ihrem Körperbild" und sei "davon besessen, dass sie und andere hässlich sind."

Diese Einschätzung bestätigt sich wohl nicht nur angesichts der vielen Schönheitsoperationen, die die Schauspielerin in den letzten Monaten über sich ergehen ließ, auch ihre verbale Attacke auf Rihanna, in der sie sie auf Twitter als hässlich bezeichnete, passt in dieses Bild. 

Auch der verschwenderische Lebenswandel ihrer Tochter bereitet den Bynes große Sorgen. 4 Millionen Dollar hätte sie auf dem Konto, aber innerhalb kürzester Zeit habe sie 1,2 Millionen Dolllar einfach so verprasst. Des Weiteren sind sie der Überzeugung, Amanda Bynes sei obdachlos.

Am Freitagmorgen, 26. Juli, wollte ein Richter noch keine Entscheidung über die Vormundschaft fällen.