Britney Spears: Egotrip mit den Kindern

Nicht ohne ihre Söhne

Britney Spears schadet mit ihrem Egotrip ihren Kindern. Die Sängerin will unbedingt, dass die Söhne sie auf ihrer "Circus"-Tour begleiten. Weiß Britney wirklich, was sie den beiden damit antut?

Für ihre Kinder würde sie alles tun.  Das hat Britney Spears zumindest immer behauptet – doch jetzt das: „Sean und Jayden werden ihre Mutter auf jeden Fall die ganze Tournee über begleiten“, steht auf der offiziellen Homepage der Sängerin. Doch was das für den Drei- und den Zweijährigen bedeutet, darüber scheint sich Britney noch keine Gedanken gemacht zu haben.

„Die Auftritte werden sexy, explosiv und voller Überraschungen sein“, so Britneys Tourmanager. Also genau das, was Kleinkinder eigentlich nicht brauchen. 35 Termine sind ab März allein in Nordamerika angesetzt, danach noch acht weitere Shows in Europa. Britney plant, ihre Söhne in drei „Stützpunkten“ in New Jersey, New Orleans und Los Angeles unterzubringen, von wo aus sie dann pendelt.Doch allein zwischen Los Angeles und New Jersey liegen fünf Flugstunden und drei Stunden Zeitunterschied.

Ihre Entscheidung, so selbstsüchtig sie auch sein mag, ist allerdings von einer anderen Warte aus betrachtet durchaus nachvollziehbar. Denn seit Kurzem hat Britney eine Rivalin: Profi-Volleyballerin Victoria Prince, 26, die neue Freundin von Kindsvater und Ex-Mann Kevin Federline, 30, die sich ganz reizend um Sean und Jayden kümmert, wenn die beiden gerade bei Papa sind (OK! berichtete). Der Horror für jede Mutter.
Ob Britney zum Wohl der Kinder über ihren Schatten springen kann? Fehlanzeige.

Britney droht sogar damit, die Tournee abzusagen, sollte sie ihren Willen nicht durchsetzen können. Und das, obwohl Sean und Jayden schon in einen Kindergarten gehen, aus dem sie nun herausgerissen werden müssen. Dieser Umstand fällt umso schwerer ins Gewicht, als dass die Gerüchte um Britneys Jüngsten nicht verstummen wollen. „Jayden fängt sehr oft ohne ersichtlichen Grund an zu schreien und spielt kaum mit anderen Kindern“, erzählt eine Mitarbeiterin des Kindergartens. Deswegen soll er nun auf Verhaltensstörungen untersucht worden sein – der Befund steht noch aus.

Ob Britney tatsächlich mit ihren Söhnen auf Tour gehen darf, hängt jetzt an Kevin Feder­line und seinen Anwälten. Jedoch soll ein Vertrag ausgehandelt worden sein, wonach Kevin, der zurzeit das alleinige Sorgerecht hat, ein Zimmer in jedem der „Tour-Stützpunkte“ sowie ein wöchentliches Taschengeld in Höhe von 3 000 Euro zustehen. Eine Einigung auf dieser Basis gilt als wahrscheinlich, ist aber noch nicht in trockenen Tüchern. So sieht es also danach aus, dass Britneys Jungs harte Zeiten bevorstehen.

Anna-Julia Meyer