Rihanna gewinnt fünf Millionen-Dollar-Prozess gegen Topshop

Der britische Konzern verkaufte Rihanna-T-Shirts ohne Einverständnis

Rihanna geht als strahlende Gewinnerin aus dem Prozess gegen die britische Modekette Topshop nachdem der Filialist ohne Wissen das "Ärmelloses T-Shirt Rihanna" in den Jahren 2011 und 2012 verkaufte.

Das geht zu weit: Der Konzern verkaufte einfach T-Shirts mit Rihanna Aufdruck, der die Sängerin während eines Video-Drehs im Jahr 2011 zeigt, ohne zuvor die Einverständnis der Künstlerin eingeholt zu haben. Daraufhin flatterte der Modekette eine satte Klage von fünf Millionen Dollar (knapp 3,8 Millionen Euro) in die Firmenzentrale.

Bei Gericht in London beurteilte Richter Colin Birss das ärmellose Shirt als "Marktfälschung", da viele Kunden durch den Verkauf davon ausgegangen seien, dass die Sängerin darüber informiert worden sei. Laut Birss wurde dadurch der Ruf von RiRi "in der Modewelt" geschadet.

Über die Klagesumme äußerte sich der Richter jedoch nicht. Zuvor hieß es, dass es sich um eine Entschädigung von knapp 5 Millionen Dollar (knapp 3,8 Millionen Euro) handelt.

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