Royal-Baby Geburtsverkünder muss zurück in indischen Slum

Badar Azims Visum kann nicht verlängert werden

Badar Azim konnte dank eines Stipendiums "Hospitality Management" in der schottischen Hauptstadt Edinburgh studieren. Nach seinem Studium kann er in London einen Job als königlicher Diener ergattern - er wird einer der "Royal Footmen", ein angesehener Beruf. Am Tag der Geburt des Royal-Babys Prinz George hat er schließlich seinen großen Moment:

Alle Welt blickt auf ihn, als er die Geburtsanzeige auf einer Staffelei vor dem Buckingham Palace aufstellt. Badar Azim hat geholfen, die Geburt des Nachwuchses zu verkünden. Nicht einmal zwei Wochen später muss Azim Großbritannnien verlassen. Sein Visum ist abgelaufen und kann nicht verlängert werden!

Laut dem "Telegraph" hat er bis zum Schluss gekämpft, um nicht in seine indische Heimat zurückkehren zu müssen. Der 25-Jährige soll bereits wieder bei seiner Familie in Indien sein. Mit 9 Personen wird er nun wieder in nur 2 Zimmern in einem Slum von Kalkutta wohnen müssen.

Der Palast hat sich zu der Abschiebung des jungen Mannes, der eine bedeutende Rolle für die Royals spielte, nicht äußern wollen. "Wir kommentieren nichts, was Angestellte betrifft", heißt es von einer Sprecherin.

Badar ist aller Hoffnung, den Slum eines Tages wieder verlassen zu können.