Barack Obama gibt 'Kimye' die Schuld am Verderben der Jugend

Dabei ist er eng mit Kanyes Kumpel Jay Z befreundet!

US-Präsident Barack Obama, 51, bezeichnete Kanye West, 36, kürzlich öffentlich als einen Idioten. Obama kann den Rapper ganz offensichtlich nicht leiden, denn schon wieder hat er ihn und dieses Mal auch seine Verlobte Kim Kardashian, 32, angegriffen. 

Ausgerechnet bei einer Veranstaltung von Verkaufsriese Amazon (jährlicher Umsatz ca. 48,1 Milliarden Dollar, Mitarbeiter kämpfen hierzulande um einen Mindestlohn) kritisierte er das ausschweifende Luxus-Leben des Promi-Paares.

"Vor nicht allzu langer Zeit haben Kinder sich nicht Gedanken darüber gemacht, was Kim Kardashian trägt oder wohin Kanye West in den Urlaub fährt und das mit Erfolg gleichgestellt", sagte er. Bei der Diskussion ging es darum, wie oberflächliche kulturelle und materielle Werte die Gesellschaft und ihren Blick auf den Amerikanischen Traum verändert haben.

Der Amerikanische Traum bezeichnet den Grundglauben eines US-Bürgers, dass jeder Mensch das Recht darauf hat, ein gutes Leben führen zu können - laut Obama war dies ursprünglich lediglich "ein guter Job, in dem man Sicherheit empfindet".

Durch Reality-TV-Shows wie "Keeping up With the Kardashians" hätte sich dieser Grundgedanke aber verändert und Menschen glauben daher, sie bräuchten einen verschwenderischen Lebensstil mit "900 Quadratmeter Häusern", um glücklich sein zu können.

Widersprüchlich an der ganzen Geschichte: "Kimye" sind bekanntlich gut mit Jay Z, 43, und Beyoncé Knowles, 31, befreundet , zu denen der Politiker eine enge Freundschaft pflegt.

Auch wenn wir Obama, was "Kimye" angeht, zustimmen - hat er offenbar vergessen, dass Jay Z und Beyoncé ebenfalls eine Million nach der anderen scheffeln und ein Leben führen, von denen ein verschuldeter, arbeitsloser Amerikaner nicht einmal mehr wagt zu träumen.

Nur ein Prozent der amerikanischen Gesellschaft zählt zu den Topverdienern des Landes und besitzen damit einen großen Teil des Gesamtvermögens der restlichen 99 %.