Clooney gibt Nespresso-Einnahmen für Satellit im Sudan aus

'Ich will, dass ein Kriegsverbrecher dieselbe Aufmerksamkeit kriegt wie ich'

Hollywood-Beau George Clooney, 52, ist stets beschäftigt mit neuen Filmprojekten, sei es vor oder hinter der Kamera. Damit verdient er wahrscheinlich mehr Geld als er ausgeben kann. Dennoch hält er sein hübsches Gesicht für Kaffeekapseln von "Nespresso" hin. Jetzt verriet er, wofür er dieses zusätzliche Geld ausgibt.

"Das meiste von dem Geld, das ich über die Werbung einnehme, gebe ich für einen Satelliten an der Grenze von Nord- und Südsudan aus, um Omar Al-Bashir im Auge zu behalten", erzählte der "Argo"- Produzent der Zeitung "The Guardian".

Bei Omar Al-Bashir handelt sich um den sudanesischen Diktator, gegen den ein Haftbefehl wegen Völkermord vom Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag erlassen wurde.

Der Schauspieler engagiert sich schon seit Langem für die Lage im Sudan und versucht seit geraumer Zeit das Ende der ­Al-Bashir-Herrschaft zu erwirken. So initiierte er "The Satellite Sentinel Project", um die brutalen Verbrechen der Armee zu dokumentieren und auch die Zivilisten vor den Angriffen zu warnen.

Der Diktator hat selbst auch Wind bekommen von dem Satelliten, der ihn verfolgt und fragte in einem Statement, wie es wohl dem 51-jährigen gefallen würde, wenn eine Kamera ihn auf Schritt und Tritt verfolgen würde.

Georges coole Antwort: "Willkommen in meinem Leben, Mr. Kriegsverbrecher! Ich will, dass ein Kriegsverbrecher dieselbe Aufmerksamkeit kriegt wie ich. Ich denke, das ist fair!"