Bloodhound Gang Evil Jared schändet russische Flagge

'Erzählt das nicht Putin!'

Vom Kubana-Festival ausgeladen, mit Eiern beschmissen und ein Ermittlungsverfahren. Die Bloodhound Gang hätte sich ihren Trip nach Russland wohl anders vorgestellt. Nachdem sich Bassist Evil Jared, 41, am Mittwoch, 31. Juli, in der ukrainischen Hafenstadt Odessa die russische Flagge durch die Hose steckte, ließen die Russen die Band spüren, wie unwillkommen sie sind.

Es spielte sich Folgendes ab: Evil Jared bewies einmal mehr seinen eigenwilligen Humor und stopfte sich die russische Flagge vorne in die Hose, um sich die dann hinten wieder herauszuziehen. Dabei rief Jared dem Publikum entgegen: "Erzählt das bloß nicht Putin!". Den ukrainischen Fans gefiel die Aktion und es gab tosenden Applaus.

Die russische Regierung bekam Wind von dem Geschehen und wollten diese "Respektlosigkeit" nicht auf sich sitzen lassen. So twitterte der russische Kulturminister Wladimir Medinski: "Die Bloodhound Gang packt ihre Sachen, diese Idioten werden nicht in Kuban auftreten."

Der Auftritt beim Kubana Festival, wo die Skandalband als Hauptakt auftreten sollte, wurde aufgrund des Flaggenvorfalls abgesagt.

Jared "Evil" Hasselhof wurde am Samstag, 3. August, von der Polizei verhört und es wird noch geprüft, ob der 41-Jährige wegen Flaggenschändung angeklagt werden kann.

Am Flughafen kam der Band dann auch noch eine junge Pro-Kreml-Gruppe entgegen und bewarf sie mit Tomaten und Eiern.

Jareds Bandkollegen begrüßen die Flaggenaktion nicht. So sagt Bandleader Jimmy Pop, 40, in einem Youtube-Video: "Russland ist besser als Amerika", und äußerte desweiteren, dass er dieses Verhalten "missbillige".

Auch der Übeltäter entschuldigte sich in einer Pressekonferenz. "Er hatte niemanden beleidigen wolle, allerdings sei es Tradition der Band, dass auf die Bühne geworfene Gegenstände durch seine Hose müssten".

Ist die Empörung berechtigt? Schaut rein und entscheidet selbst!

 

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