Leah Remini sucht vermisstes Scientology-Mitglied

Jetzt schaltet sie sogar die Polizei im Kampf gegen die Sekte ein

Leah Remini ist bei Scientology ausgestiegen Verstehen sich blendend - Tom Cruise und Scientology-Chef David Miscavige (v. li.) Gemeinsam mit Kevin James spielte sie in der erfolgreichen Serie

Sie lässt nicht locker. Nachdem Leah Remini, 43, erst vor einigen Wochen bei Scientology ausgestiegen ist und die Sekte immer wieder öffentlich kritisiert hat geht sie nun einen Schritt weiter. Um ein vermisstes Mitglied zu finden, schaltet sie diesmal sogar die Polizei ein.

Die "King of Queens"-Darstellerin sorgt im Moment für viel Wirbel bei Scientology. Denn die Schauspielerin wettert mächtig gegen ihre ehemalige Glaubensgemeinschaft. Aktuell gab sie laut "People" eine Vermisstenanzeige für Shelly Miscavige auf, die Ehefrau von Scientology-Chef David Miscavige, 53.

Shelly soll in den letzten sechs Jahren nicht in der Öffentlichkeit gesehen worden sein und als Leah bei der Hochzeit 2006 von Tom Cruise, 51, und Katie Holmes, 34, nach ihr gefragt hatte, machte sie sich damit zur Zielscheibe der Sekte und wurde seitdem terrorisiert.

Doch von einer vermissten Shelly will keiner etwas wissen. Die Polizei von L.A. bestätigte, dass zwar eine Vermisstenanzeige eingegangen ist, jedoch sei diese unbegründet. Der Kriminalbeamte Gus Villanueva bestätigte, dass Shelly von der Polizei selbst gesehen worden war.

Und auch Scientology nahm zu den Gerüchten Stellung. "Das ist reinste Schikane. Das alles ist ein mieser Trick, zusammengebraut von arbeitslosen Fanatikern, die am Abgrund des Internets leben", heißt es auf "TMZ". Doch reicht das als Beweis? Denn aktuelle Fotos von Shelly gibt es nicht.
 
Leah selbst hat sich dazu noch nicht geäußert. Vielleicht aus Angst, weiterhin im Visier von Scientology zu stehen. Doch so wie wir die Schauspielerin kennengelernt haben, wird sie so schnell nicht locker lassen.