Debbie Rowe weint im 'AEG'-Prozess um Michael Jackson

War Jacko schon lange drogensüchtig?

Michael Jacksons Mutter Katherine Jackson klagt gegen den Konzertveranstalter AEG Live. Sie sagt, der Konzern habe ihren Sohn stark unter Druck gesetzt und ihn schließlich, als seine Gesundheit litt, an Ärzte vermittelt, die ihn mit verschreibungspflichtigen Medikamenten zugepumpt hätten, was schließlich zu seinem Tod führte. Nun trat eine wichtige Zeugin vor Gericht:

Debbie Rowe, die leibliche Mutter von Jackos Kindern und eine ehamlige Krankenschwester, die für Michaels Dermatologen arbeitete.

Als sie spricht, weint sie und was sie erzäht, sind brisante Informationen. Zwar steht Rowe auf der Seite des Jacksons-Clans, aber sie hat geschworen, die Wahrheit zu sagen. Diese könnte AEG im Prozess unterstützen, berichtet "ABC".

Laut Rowe habe Michael Schlafprobleme gehabt, die aber immer verschwanden, nachdem er einen Arzt aufsuchte. Zudem habe er nach einem Bühnenunfall im Jahr 1984 starke Medikamente nehmen müssen, weil seine Kopfhaut verbrannte. Seine Schmerztoleranz sei sehr gering gewesen, sagt sie.

Ärzte standen damals Schlange; alle wollten dem "Kingof Pop" Medikamente verschreiben, der eine hohe Meinung von Medizinern hatte. AEG möchte beweisen, dass Jackson bereits vor den 90er Jahren medikamentenabhängig war.