Scientology wollte Brad Pitt und Bono

Die Sekte versucht, über Stars mehr Menschen zu sich zu locken

Sänger Bono und Brad Pitt sollen besonders interessant für Scientology sein Leah Remini stieg vor wenigen Monaten bei der Sekte aus Juliette Lewis ist noch immer ein Mitglied bei Scientology

Schon lange ist bekannt, dass Scientology versucht, Stars für sich zu gewinnen. Das bekannteste Mitglied der Sekte ist wohl Tom Cruise, 51. Doch jetzt kam heraus, dass auch Brad Pitt, 49, ins Visier der Glaubensgemeinschaft geraten ist.

Erst vor Kurzem geriet Scientology wieder verstärkt in die Medien, als Leah Remini, 43, der Organisation den Rücken kehrte und seitdem regelmäßig gegen ihre früheren Mitglieder schießt. Jetzt gibt es Gegenwind von einer anderen, aber sehr bekannten Seite.

In einem Interview mit "radaronline" erzählt Jenna Miscavige Hill, 28, die Nichte von Scientology-Chef David Miscavige, 53, wie die Sekte versucht, weitere Weltstars für ihre Sachen zu rekrutieren.

Niemand Geringeres als Brad Pitt wollten sie für sich gewinnen. In den 90er datete er die Schauspielerin Juliette Lewis, 40, die bis heute Mitglied ist.

Jenna erinnert sich: "Ich stand auf Brad Pitt. Er war damals im Promi-Center in L.A. und hat dort die ersten Kurse besucht. Ich denke er tat das wegen seiner damaligen Freundin. Sie erzählte ihm, wie Scientology sie vor Drogen und Alkohol rettete. Doch am Ende war das nichts für ihn und er trennte sich von ihr."

Doch nicht nur Brad Pitt stand ganz oben auf der Liste von Scientology. Auch Sänger Bono, 53, war hoch im Kurs.

"Scientology gibt sich als Retter der Welt. Das Wohltätige zieht besonders die Promis an, die ihr Image mit solchen Aktionen aufbessern wollen. Aus diesem Grund wäre Bono, der Sänger von U2, perfekt gewesen", erzählt sie weiter. Bono ist für sein politisches und soziales Engagement bekannt.

Doch auch ihn konnte Scientology nicht für sich gewinnen. Hill ist davon überzeugt, dass Scientology Stars dazu benutzt, um die Menschen auf sich aufmerksam zu machen und potenzielle Mitglieder anzuwerben. In ihrem Buch "Mein geheimes Leben bei Scientology und meine dramatische Flucht" beschreibt sie ihre Zeit in der Sekte und rechnet gleichzeitig mit ihrer Vergangenheit ab.