Mark Ruffalos Mutter hatte eine illegale Abtreibung

Daher setzt der Schauspieler sich für mehr Frauenrechte ein

Hollywood-Schauspieler Mark Ruffalo setzt sich dafür ein, dass Abtreibungen in allen US-Staaten legal werden. Der 45-Jährige erklärt anlässlich einer Demonstration in der Stadt Jackson, Mississippi, in einem offenen Brief auch warum er sich für mehr Frauenrechte einsetzt:

"Ich bin ein Mann. Ich könnte sagen, das hat nichts mit mir zu tun. Ich habe aber zwei Töchter und eine Mutter, die gezwungen wurde, eine Abtreibung über sich ergehen zu lassen und das in einem Staat, wo die Abtreibung noch illegal war, als sie eine junge Frau war", schreibt der "Die Avengers"-Star.

Bei Marie Rose Ruffalo hinterließ die Abtreibung im Jahr 1973 ein Trauma. Sie habe sich geschämt, sich zwielichtig und erniedrigt gefühlt. Als Mark davon erfuhr, sei er fassungslos darüber gewesen, wie eine Gesellschaft einer Frau so etwas schreckliches antun kann.

"Ich konnte das Fehlen der Menschlichkeit nicht verstehen; heute ist das nicht anders,"

Ruffalo hat mit seiner Ehefrau, der Schauspielerin Sunrise Coigney, 40, einen Sohn und zwei Töchter.